Text-Bild-Ansicht Band 50

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am Geeignetsten fanden jedoch die Patentträger die hier beschriebene Methode.

Fig. 10 stellt einen Theil einer Flöte vor, an der die fraglichen Erfindungen und Verbesserungen angebracht sind. Fig. 11 zeigt dieselbe Flöte zum Theil im Durchschnitte dargestellt, um die innere schiebbare Röhre anschaulicher zu machen. Fig. 12 ist gleichfalls ein Durchschnitt dieser Flöte, an welchem die Röhren der Länge nach mitten durchgeschnitten sind, damit man den Mechanismus, durch welchen sie in Bewegung gesezt werden, sehen könne. Fig. 13 zeigt einen Stiel mit zwei Schrauben a, b, deren Schraubengauge mit verschiedenen Graden von Schiefheit um den Stiel oder den Schaft laufen. An dem oberen Ende dieses Stieles ist die Scheibe c mittelst eines Stiftes, gleichsam als ein Daumenstük zum Umdrehen dieses Stieles oder Schaftes befestigt. Fig. 14 stellt den Schraubenstiel und die dazu gehörigen Theile mit der schiebbaren Röhre dd und dem Korke oder Stöpsel e verbunden vor. Eben dieselben Theile sieht man in Fig. 12 im Durchschnitte und in einer Stellung, die sie haben, wenn sie sich in Thätigkeit befinden.

An dem oberen Ende des Scheitelgefüges der Flöte ist das als Stüzpunkt dienende Stük f durch Stifte, welche von Außen eindringen, befestigt. Durch ein in der Mitte dieses als Stüze dienenden Stükes befindliches Loch geht der Hals oder das obere Ende des Schraubenstieles a, und in dieser Stellung wird dieser Stiel dadurch erhalten, daß die Scheibe d mittelst eines Stiftes oder Zapfens oder auf eine andere Weise an seinem Ende festgemacht ist, so daß sich der Schraubenstiel frei herumdrehen kann, wenn er durch das Daumenstük e in Bewegung gesezt wird. In dem oberen Ende der schiebbaren Röhre d ist eine Schraubenbüchse festgemacht, und in dieser Büchse, durch welche der Schraubenstiel geht, bewegt sich die Schraube a mit den sehr schiefen Schraubengängen. Wenn man daher den Schraubenstiel dreht, so wird sich die Schraubenbüchse g und die schiebbare Rohre d auf und nieder bewegen, so daß die Flöte folglich länger oder kürzer gemacht werden kann.

In dem Korke oder Stöpsel e ist eine Scheibe h angebracht, und in der Mitte dieser Scheibe befindet sich ein Loch, in welchem sich die Schraube mit den wenig geneigten Schraubengängen b bewegt. So wie nun der Schraubenstiel bewegt wird, um die schiebbare Möhre nach Aufwärts oder Abwärts zu schieben, so wird zugleich auch der Kork oder Stöpsel um eine mit der Verlängerung oder Verkürzung der Flöte im Verhältnisse stehende Streke näher gegen das Mundloch der Flöte oder weiter davon weg gebracht werden, so daß der Ton des Instrumentes auf diese Weise mit größter Genauigkeit regulirt werden kann. An der Scheibe oder dem Daumenstüke e kann zum Behufs des Drehens des