Text-Bild-Ansicht Band 50

Bild:
<< vorherige Seite

das Fell gradweise durch die Maschine über die Kante eines Riegels gegen das sich hin und her bewegende Messer gezogen, damit auf diese Weise das Haar von dem Felle abgeschoren werde.

Durch eben dieselbe drehende Bewegung der Welle a wird auch das an deren Ende befindliche Flugrad c herumgetrieben; und da die Stange h an dem einen Ende durch ein Gelenk mit diesem Flugrade, an dem anderen hingegen mit dem Wagen des Schneidinstrumentes in Verbindung steht, so wird dieser Wagen oder das Gestelle des Schneidinstrumentes auf diese Weise hin und her bewegt, und dadurch das Haar von dem über die Kante des Riegels gehenden Felle abgenommen.

Um das Schneidmesser immer scharf zu erhalten, hat der Patentträger eine eigene Vorrichtung angebracht. Das Wesentliche derselben ist, daß das Schneidmesser bei seinem Hin- und Hergleiten über einige Stahlstangen läuft, und daß durch die hierbei entstehende Reibung beständig eine scharfe Schneide erhalten wird. Die Stellung der Theile dieser Vorrichtung geht jedoch aus der Patentbeschreibung nicht deutlich hervor.

Der Patentträger nimmt keinen der einzelnen Theile seiner Maschine als seine Erfindung in Anspruch, wohl aber die Verbindung derselben zu einer Maschine, mit deren Hülfe man die Haare von Biber- und anderen Fellen abnehmen kann.

LVIII. Einige weitere Töpfergeheimnisse. Von einem sogenannten Friar Bacon mitgetheilt.

Aus dem Mechanics' Magazine, N. 518 und 519.

Ich gebe hier als Nachtrag zu den früher von mir bekannt gemachten, sogenannten Geheimnissen der Töpfer noch folgende, welche gleichfalls als vorzüglich gelten.85)

Kalk-Körper. (Chalk-Bodies)

(In einem Gypsofen).

Textabbildung Bd. 50, S. 274

(No. 4 ist J. C's Recept.)

85)

Siehe Polyt. Journ. Bd. XLIX. S. 143.