Text-Bild-Ansicht Band 51

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Kohlenstoff oder Ruß, und auch unzerseztes Gas verbreitet sich in der Luft, so daß sich auf diese Weise nicht nur ein übler Geruch in den Zimmern verbreitet, sondern daß sich auch der Ruß an die Wände und die Möbeln ansezt und Schaden anrichtet. Bei dem Apparate des Hrn. Robison nimmt hingegen der Gasstrom so viel atmosphärische Luft mit sich, als nöthig ist, damit der Wasserstoff und der Kohlenstoff des Gases nach dem Durchgange durch das Drahtgitter vollkommen und mit bläulicher Flamme ohne Licht verbrennen kann.

Die Vortheile des neuen Apparates bestehen Hauptsächlich in dieser vollkommenen Verbrennung des Gases ohne Verbreitung von üblem Geruch und Rauch. Man versichert zwar auch, daß sich hier mit einer geringeren Menge Gas eine gleiche Hize erzeugen lasse; allein diese Ersparniß beläuft sich nach dem mittleren Durchschnitte mehrerer Versuche kaum auf 10 Proc.

Man hat jedoch, wenn man sich dieses Apparates bedienen will, eine Vorsichtsmaßregel zu beobachten; man muß nämlich sogleich; wie man das Gas unter die Röhre strömen läßt, dem Drahtgitter einen brennenden Körper nähern, um das Gas zu entzünden. Würde man dieß versäumen, so würde sich in dem Raume der Röhre ein detonirendes Gasgemisch bilden, welches dann bei der Entzündung des Gases eine kleine Detonation erzeugen würde.

Die Commission glaubt, daß der von Hrn. Robison mitgetheilte Apparat den Dank der Gesellschaft und die öffentliche Bekanntmachung verdiene.

Fig. 24 ist ein Apparat zum Erhizen von Flüssigkeiten mittelst einer Gasflamme.

Fig. 25 ist ein senkrechter Durchschnitt desselben Apparates.

Fig. 26 ist die Scheidewand aus Drahtgewebe.

a ist die kegelförmige, die Gasflamme umgebende Röhre.

b, der Dreifuß, auf welchem diese Röhre ruht.

c, die Spangen, welche das Gefäß g mit der zu erhizenden Flüssigkeit tragen.

d, das Drahtgewebe.

e, die Gasröhre.

f, ein an dieser Röhre angebrachter Hahn.