Text-Bild-Ansicht Band 58

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Dem James Kean, Maschinenfabrikant in Johnston, Grafschaft Renfrew in Schottland: auf eine verbesserte Drosselfliege oder ein Ersazmittel der gewöhnlichen Fliege beim Spinnen von Baumwolle, Flachs, Hanf, Wolle, Seide und anderen Faserstoffen. Dd. 30. Jul. 1835.

Dem William Evatt Wright, Gentleman in Regent Street, in der City von Westminster: auf gewisse Verbesserungen an Thee- und Kaffeeurnen und Theekesseln. Dd. 30. Jul. 1835.

Dem Samuel Burrel, in Birmingham: auf ein verbessertes Verfahren Knöpfe für Kleider zu verfertigen. Dd. 7. August 1835.

Dem Henry Bernard Chaussenot, am Leicester Square, in der Grafschaft Middlesex: auf eine verbesserte Einrichtung der Lampen zum Gasbrennen. Dd. 17. August 1835.

Dem Richard Coat, Fabrikant chemischer Producte in Liverpool, in der Grafschaft Lancaster: auf eine verbesserte Methode den Rauch zu verzehren, um an Brennmaterial zu ersparen. Dd. 22. August 1835.

Dem Rowland Hill, in Tottenham, in der Grafschaft Middlesex: auf Verbesserungen an den Schnellpressen für Buchdruker. Dd. 24. August 1835.

Dem Frederick Bowman, Zukerraffinirer, in Great Alie Street, Grafschaft Middlesex: auf ein verbessertes Verfahren benuzter thierischer Kohle ihre anfänglichen Eigenschaften wieder zu ertheilen. Dd. 28. August 1835.

Dem Thomas Hancock, Fabrikant wasserdichter Zeuge, in den Goswell Mews, Grafschaft Middlesex: auf Verbesserungen an Luftkissen und anderen Fabrikaten, wobei Kautschuk angewandt wird. Dd. 28. August 1835.

Dem William Hale, Civilingenieur in Colchester, Grafschaft Essex: auf Verbesserungen an Dampfkesseln. Dd. 16. Septbr. 1835.

Dem John Dickenson, Papierfabrikant in Belford Row, London, und William Long Tyers, Papierfabrikant in Apsley Mill, Grafschaft Hertford: auf gewisse Verbesserungen in der Papierfabrikation. Dd. 16. Septbr. 1835.

Dem William Symington, in Bromley, in der Grafschaft Middlesex: auf gewisse Verbesserungen an Ruderrädern. Dd. 19. Septbr. 1835.

Dem Andrew Baldrence, in Paisley: auf eine Maschine, um Shalwstuch in Garn zu zerschneiden, um daraus ganz oder zum Theil sogenannte Velours de Soie zu weben. Dd. 19. Septbr. 1835.

(Aus dem Repertory of Patent-Inventions. November 1835, S. 315.)

Die Cavé'sche Dampfmaschine mit oscillirenden Cylindern,

welche sich ganz vorzüglich für Dampfboote eignet, und für welche dem verdienten Erfinder und Mechaniker von Seite der Société d'encouragement die goldene Medaille zuerkannt wurde, befindet sich in dem Aprilhefte des von dieser Gesellschaft herausgegebenen Bulletin beschrieben und abgebildet. Leider füllen die Abbildungen jedoch drei Foliotafeln, die sich nicht für den Umfang unserer Zeitschrift eignen, so daß wir nur darauf hinweisen können. Die Maschine arbeitet mit hohem Druke, und unterscheidet sich von den gewöhnlichen Dampfmaschinen dadurch, daß sie weder Balancier, noch Parallelogramm, noch Condensator hat; daß die Kolbenstangen die Bewegung direct an die Kurbel übertragen; und daß die ganze Maschine wenig Raum einnimmt. Sie eignet sich aus diesen Gründen ganz vorzüglich für Dampfboote, und wurde auch bereits an mehreren derselben mit Vortheil angewendet. Die vorzüglichsten Vortheile, die sie gewährt, sind, daß man den Dampf mit einer beliebigen Ausdehnung anwenden kann, und daß dieser Dampf auch leicht entweichen kann, nachdem er seine Wirkung ausgeübt hat. Die Fixirung der ganzen Maschinerie an Bord der Fahrzeuge ist eine solche, daß sie alle Erschütterungen und sonstigen Bewegungen, die das Fahrzeug erleiden dürfte, ohne Beeinträchtigung des Parallelismus auszuhallen im Stande ist.

Dr. Planton's neue Methode Dampfboote zu treiben.

Dr. Planton von Philadelphia zeigte kürzlich in New York ein Modell seiner neuen Methode Dampfboote zu treiben, worüber wir Folgendes mittheilen können. Das Princip der Erfindung beruht auf der Fortschaffung der Boote mittelst wasserdichter, mit Ruderrädern versehener Cylinder. An jedem Ende des