Text-Bild-Ansicht Band 16

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ebenfalls einen Kranz wie der Erstere, und oben ein kleine runde Ausbiegung (wie die Fig. zeigt) ebenfalls nach aussen hat; ferner aus einem dritten Cylinder, k, welcher unten offen, und oben zu ist, und auf dem Dekel einen kurzen Röhrenansaz, i, hat. Die zwei ersten Cylinder werden mit ihren Kränzen an den unteren Enden bei r, luftdicht zusammen geschraubt, so, daß sie eine Zwischenraum bilden, in welchem der dritte Cylinder, k, sich willig auf und nieder bewegen kann; dieser Zwischenraum wird nun mit Queksilber gefüllt, wozu, wenn der Zwischenraum nicht größer als nöthig ist, nur einige Pfunde nöthig sind; in dieses Queksilber senkt sich der Cylinder, k, bis auf den Boden ein, und das, was durch die Metallstärke ausgetrieben wird, sammelt sich in der oberen Ausladung des äußeren Cylinders, p. Dieser ganze Apparat ist nun auf dem Dekel des unteren Wassergefäßes, b, aufgeschraubt. Der Röhrenansaz, i, hat ein Ventil, welches sich nach innen öffnet, und durch eine Feder getragen wird; eben so hat die Röhre, n, an unterem Ende ein Ventil, welches sich nach unten öffnet, und auch durch eine Feder getragen wird. So wie nun der Cylinder, k, (welcher in der Zeichnung zur Hälfte aufgezogen, vorgestellt ist), bei dem Handgriffe, m, aufgezogen wird, so strömt die Luft durch das Ventil, i, und füllt diesen Cylinder, und so wie er niedergedrükt wird, treibt er die Luft durch das Rohr, n, in das Gefäß, b, und aus diesem wird das Wasser durch das Rohr, c, in das obere Gefäß, a, getrieben. Die Direktion dieses Gebläses kann man sehr bequem für den Fuß einrichten.

Will man mit Gasen arbeiten, so werden die Blasen oder sonstigen Behälter an den Hals, i, angeschraubt. Die Lampe habe ich ganz weggelassen, indem sie in jener Beschreibung und Zeichnung vollständig genug dargestellt ist; übrigens läßt dieser Apparat dieselben pneumatischen Arbeiten zu, wie der des Hrn. Cuthbert.