Text-Bild-Ansicht Band 13

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einem versenktest Bothe, welches er dadurch flott erhielt, selbst versuchte.

Fig. 19. zeigt die dreiekige Boje im Maßstabe von 3/8 Zoll auf Einen Fuß. Fig. 20. stellt dieselbe vom Ende her gesehen dar. Sie besteht aus Korkstüken, die einen Fuß lang und sechs Zoll breit sind, und ungefähr 4/5 Zoll in der Dike halten. Sie werden dreifach auf einander, und dann mit ihren Enden neben einander gelegt, bis die gehörige Länge zum Vorscheine kommt (welche hier für den oberen Streifen 9 Fuß beträgt), und sodann mittelst Leistchen von gespaltenem spanischen Rohre, die auf allen 4 Seiten auf genähet werden, der Länge nach zu einem Streifen verbunden. Die verschiedenen, auf diese Weise gebildeten Streifen werden mittelst vier Seilen, qq, rr, welche zwischen jedem Streifen zusammen geschlungen werden, befestigt. Wenn man diese Boje braucht, wird sie unter dem Kiele durchgezogen, bis der untere Streifen denselben berührt, und dann an der anderen Seite heraufgezogen und an den Querbalken befestigt: die oberen Enden, q und r, werden gleichfalls an ihrer Seite heraufgezogen und an den Querbalken befestigt. Eben dieß geschieht mit der Boje an der gegenüberstehenden Seite. Fig. 21. zeigt diese Boje an den Seiten des Bothes befestigt im Maßstabe von 1/8 Zoll auf den Fuß. Fig. 22. stellt das Both von einem Ende der gesehen dar, und zeigt wie diese beiden Dreieke der Boje dicht in den Streifen liegen. Jeder Streifen des Dreiekes ist um Einen Fuß kürzer, als der über denselben gelegene: wenn der oberste 9 Fuß lang ist, ist der zweite, an demselben zunächst gelegene, 8 Fuß lang u.s.f. Jeder Streifen ist 6 Zoll breit, und ungefähr 4 Zoll dik, da er aus drei Lagen besteht. Zwei solche Bojen aus Kork halten vierzehn und zwei Drittel Cubicfuß Kork, und wiegen 226 Pfund 20 Loth. Sie drängen 944 Pfund 16 Loth Seewasser aus einer Stelle, und geben einem 28 Fuß langen, mit 24 Matrosen bemannten Bothe 717 Pfund 28 Loth Boje-Kraft.

Diese Vorrichtung ist einfach, wohlfeil und sicher: man kann mittelst derselben sich jedem Schiffe in Gefahr nähern, wo es mit keinem anderen Boche möglich ist, und man kann auch mit derselben ausgerüstete Bothe in die weite See senden