Text-Bild-Ansicht Band 13

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Stabe, so daß, wenn der Stab Ein Zoll dik ist, das Glied vierzig Zoll lang werden muß. Dieses, so zugeschnittene Stük wird umgebogen und zu einem Ringe zusammen geschweißt, der dann gefletscht oder zusammen gedrükt wird, so daß seine Seiten sich berühren, wie Fig. 7. zeigt. Diese in der Mitte sich berührenden Theile werden zusammen geschweißt, und dann in die Fig. 8. angezeigte Form gedreht. Nachdem ein anderes Glied auf ähnliche Weise vorgerichtet wurde, wird es durch die Augen des ersteren geschoben, wodurch eine Kette nach Art von Fig. 7. entsteht.

Nun werden Stüzen, Fig. 10., in die Augen der Glieder eingesezt, und zwar zuerst in das Auge a, Fig. 9., wo sie eingeschweißt werden. Dann wird das Glied zusammen geschlagen, und die andere Stüze in das Auge b eingeschweißt. Auf dieselbe Weise kommt ein drittes Glied durch die Augen des zweiten, und eine Stüze wird in den Augen c und d befestigt, und wenn diese Arbeit so fortgesezt wird, entsteht eine Kette von beliebiger Länge, die aussieht, wie Fig. 9.

XXXV. Verbesserung beim Rösten und Schmelzen verschiedener Erze, worauf Wilh. Paß, Färber in Curtain-Road, Parish of St. Leonard's, Shoreditch, Middlesex, am 20. Dec. 1822 sich ein Patent geben ließ.

Aus dem London Journal of Arts October 1823, S. 178.

Mit Abbildungen auf Tab. III.

Diese Verbesserungen bei dem Rösten der Erze bestehen in einigen Abänderungen im Baue der Röstöfen, wovon die erste die Art des Einschürens des Feuers betrifft. Fig. 26. zeigt den von dem Patent-Träger vorgeschlagenen Plan, a, ist der Ofen; b, eine Schür-Gicht, die eine gewisse Menge Kohlen hält, welche auf den Herd vorgeschoben werden, sobald das Feuer auf diesem brennt: die Kohlen werden also hier nicht unangezündet