Text-Bild-Ansicht Band 12

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Luft im Aschenherde der Zutritt in den Ofen nur noch durch den Rost möglich werden.

Das ganze Sistem wird von einem Kreuze getragen, welches aus vier eisernen Armen besteht, I, die von einem verticalen Stamme, K, gestüzt werden, der sich auf einem Zapfen in einem Zapfenloche, rr, dreht, und durch einen eisernen Bügel, n, noch mehr Festigkeit erhält.

Der Mechanismus, welcher dem Roste seine drehende Bewegung ertheilt, besteht aus einer verticalen Achse L, auf deren oberem Ende das Triebrad M angebracht ist, welches von einem an einer horizontalen Achse befestigten Triebstoke, der mit der Welle der Dampfmaschine mittelst einer Trommel verbunden ist, in Bewegung gesezt wird. Wir haben diesen Theil des Mechanismus hier nicht gezeichnet, weil er ohnedieß bekannt ist.

Die verticale Achse L trägt an ihrem unteren Ende einen Drilling N, der in ein Zahnrad, O, eingreift, welcher das Rad P treibt, wodurch die Achse K und der Rost gedreht wird. Eine Eisenplatte R, die über diesem Rade angebracht ist, hindert die Asche und die Schlaken vor dem Einfallen zwischen die Zähne des Rades O, dessen Gang dadurch also nicht gestört wird.

Die Kohle wird in einen eisernen Rumpf, S, der über dem Ofen angebracht ist, eingeschüttet, und fällt aus demselben in bestimmten Zwischenräumen in den Behälter T, und hierauf, durch den Canal U, auf den Rost. Die Menge des auf einmal aus dem Rumpfe fallenden Feuerungs-Materiales wird durch einen schiefgeneigten Schieber g regulirt, der durch denselben Mechanismus, welcher den Rost dreht, zugleich hin und her bewegt wird, und zwar auf folgende Weise.

Ein mittelst einer Schraube in die verticale Achse (Siehe Fig. 6) eingelassener Däumling, e, schlägt bei jeder ganzen Umdrehung auf den Arm eines Hebels f, der an seinem hinteren Ende sich um den Punct f dreht. Dieser Hebel, welcher mit dem Schieber a durch zwei eiserne Bänder in Verbindung steht, schließt und öffnet diesen Schieber nach Belieben, und läßt die in dem Rumpfe enthaltenen Kohlen durchfallen. Ein Gegengewicht, l, welches an dem längeren Arme eines Winkelhebels, k, angebracht ist, der sich um den festen Punct k dreht, führt den Hebel f in seine vorige Lage zurük, und schließt den Schieber. Die größere