Text-Bild-Ansicht Band 12

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Dieser Ofen erspart 25–30 p. C. Kohle, und läßt sich an jeder Dampfmaschine anbringen, ohne daß man den Kessel dadurch ändern dürfte. Der Kohlen-Verbrauch ist 3 Hektolitres in 12 Stunden, d.h., ungefähr 12 Franken. Die Kohlen lassen beinahe gar keine Schlaken auf dem Roste, so daß der Heizer oft den ganzen Tag lang nichts dabei zu thun hat, und die Thüre in den Ofen nicht öffnen darf.

In einer Baumwollen-Spinnfabrike zu La Chapelle bei Paris befindet sich an einer Dampfmaschine gleichfalls ein Ofen mit drehbarem Roste; allein an diesem Ofen ist, statt des Schiebers ein Cylinder mit Längenfurchen, welche eine gewisse Menge Kohlen auf einmal aufnehmen.

Erklärung der Figuren.

Dieselben Buchstaben bezeichnen dieselben Gegenstände.

Fig. 4. Plan des Ofens und des Kessels in der Höhe der Aschengrube.

Fig. 5. Aufriß dieses Ofens von der Vorderseite.

Fig. 6. Ansicht über dem Schieber des Kohlenbehälters und des Hebels, der denselben abwechselnd öffnet oder schließt.

Fig. 7. Seiten-Durchschnitt des Ofens und des Kessels nach der Linie AB des Grundrisses.

Fig. 8. Senkrechter Durchschnitt nach der Linie CD.

Fig. 9. Rost des Ofens von Oben.

Fig. 10. Durchschnitt desselben Rostes und seiner Einfassung von Baksteinen.

AA, der Ofen;

B, der Kessel;

C, der Anhangs-Kessel oder Sieder (bouilleur), der mit dem Kessel Einen Körper bildet;

D, die Aschengrube;

E, Canal, durch welchen die Schlaken hinabfallen, die dem Roste entgingen;

F, der sich drehende Rost aus geschlagenem Eisen, dessen Stangen in der Mitte und an den Enden verdünnt sind;

G, der Mantel aus feuerfesten Ziegelsteinen, der den Rost umgibt, und von einem eisernen Umschlage, oo, gehalten wird;

H, kreisförmige mit trokenem Sande gefüllte Rinne, in