Text-Bild-Ansicht Band 12

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der oben beschrieben ähnliche, Weise wird dieser Stämpel i herumgeführt, bis er die Ausleitungs-Oeffnung k vorüber kommt, wo der Dampf entweicht, oder zu dem Verdichter fortgeht.

Da vorher der Stämpel e über die Einleitungs-Oeffnung d hinausging, so hat bereits ein neuer Dampfstrom angefangen auf denselben zu wirken, und fährt fort, auf die oben erklärte Weise ihn umzutreiben. Auf diese Weise wird der Achse, f durch den abwechselnd auf die, wie Halbmesser stehenden, Stämpel e und i angebrachten Druk eine umdrehende Bewegung gegeben, und sofort auf die gewöhnliche Weise dem übrigen Maschinen-Werke mitgetheilt.

Die übrigen Figuren zeigen bloß das Detail. Fig. 4. stellt einen Theil der Hauptspindel oder Achse f vor, mit den daran angebrachten kreisförmigen Blöken gg. Fig. 5. ist einer der beweglichen Stämpel von der Kante gesehen. Man sieht daran die Furchen zur Aufnahme der Umwikelung, die nothwendig ist, um die Kanten der Stämpel in genauer Berührung mit dem Umfange und mit den Seiten der Gehäuse zu erhalten, und diese Theile dadurch vollkommen dampfdicht zu machen. Fig. 6. zeigt die zwei Theile der mittleren Scheidewand, von der Maschine abgenommen und von einander getrennt. Es wird hier vorgeschlagen, sie aus zwei flachen Metallstüken zu bilden, mit einem Ausschnitte oder mit einer Höhlung in dem Mittelpuncte, worin die Umwikelung aufgenommen wird, wie man am Deutlichsten in der Seitenansicht einer dieser Scheidewände, Fig. 7., sieht. Wenn diese Theile zusammen gesezt werden, so daß sie die Spindel umfassen, muß die Umwikelung so dicht als möglich auf die Spindel mittelst Keilen, m, in die dafür bestimmten Löcher eingetrieben werden, wie Fig. 6. in punctirten Linien zeigt. Einer dieser Keile ist in Fig. 8. ausgezogen dargestellt.

Umwikelung oder Pakung muß daher nothwendig zwischen diese Vereinigung der Scheidewände eingebracht, oder sie müssen zusammen gekittet werden. Die Stämpel müssen umwikelt, oder ihre Kanten auf obige Weise in den Furchen befestigt werden: in den Blöken an den Seiten der Oeffnungen, gegen welche die Stämpel drüken, sind Walzen, nn, angebracht, um die Reibung zu vermindern, und den auf- und niedersteigenden