Text-Bild-Ansicht Band 9

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c, c, c: man kann aber deren so viele anbringen, als man will. d ist ein Ofen unter dem Theer-Meere, dessen Zug sich längs demselben hin erstrekt, um den Theer bis auf den Siedepunkt zu erhizen, und dadurch das Verbrennen zu begünstigen. Aus der Röhre b fließt der Theer in die Brenner c, in welche man Dochte einlegt, und wenn diese mit einem glühenden Stoke angezündet werden, brennen sie und erzeugen eine Menge Rauches, dessen Rußtheile nun aufgefangen werden müßen.

Hiezu dienen die Hütchen oder Müzen, e, e, e, welche alle mittelst ihrer Röhren mit einem Haupt-Rauchfange ff in Verbindung stehen, oder in denselben leiten. Der Rauch steigt von den Brennern in die Müzen, und aus diesen in den Haupt-Rauchfang f, von welchem er durch die Rauch-Röhren in die Büchse g gelangt. Hier sezen sich die schwersten Theile des Rußes ab; so wie aber der Rauch durch die oberen Röhren weiter fortzieht, bildet sich eine zweite Ablagerung von feineren Theilchen in der Büchse h. Von hier tritt 5er Rauch durch andere Röhren in Säke von Canvas iii, welche 18 Fuß lang und 3 im Durchmesser weit sind. Diese Säke sind abwechselnd oben und unten unter einander verbunden, und der Rauch steigt durch die ganze Reihe derselben abwechselnd auf und nieder, und sezt die feine Geist-Schwärze an den inneren Seiten derselben ab. Nachdem die Brenner mehrere Tage lang gebrannt haben, werden diese Säke mit einem Stäbchen geklopft, so daß die Schwärze in denselben Herabfalt. Wenn sich eine hinlängliche Menge dieses Rußes am Grunde der Säke angehäuft hat, kann man sie öffnen, ausleeren und auskehren. Man kann auf diese Weise sechzig bis achtzig Säke anbringen, so daß der Rauch durch eine Streke von 1200 Fuß hinzieht: der am weitesten entfernte Sak wird die feinste Schwarze enthalten. Der lezte Sak wird