Text-Bild-Ansicht Band 7

Bild:
<< vorherige Seite

liefen, waren mit eisernen Reifen beschlagen oder ganz von Gußeisen, mit einem vorstehenden Rande oder Falz versehen, wodurch sie en coulisse auf ihrer Bahn erhalten wurden; und dieß war die erste Epoche der Erfindung.

2. Auf der ersten Tafel stellt die erste Figur einen solchen hölzernen Roll- oder Riegelweg mit einem darauf gehenden Wagen von der Seite, die 2te Figur von Hinten vor.

Daselbst sind:

AB, A, A die eigentlichen Bahnriegel oder Geleise, vom härtesten und gesündesten Eichenholze, auf ihrer obern Fläche glatt abgehobelt.

C, C, C, C, CD – Die Unterlagen von demselben Holze, in welchen die Riegel AB eingelassen und mit hölzernen Nägeln befestigt sind.

Der Raum zwischen beiden Bahnriegeln AA ist, wie das Profil Fig. 2. weiset, mit aufgeschittetem Kies ausgefüllt, welcher die Unterlagen CD bedekt, und allenthalben geebnet und festgestampft wird; und dieser Raum bildet den Ziehpfad für das vorgespannte Pferd, oder für mehrere Pferde, welche hintereinander in einer Linie angespannt werden.

Der Wagen besteht aus einem länglicht vierekigten, in Gestalt eines umgekehrten abgestumpften Prisma gebildeten, Kasten abcd, welcher auf einer hölzernen Tafel ef, ff befestigt, und mit vier gleich hohen Rädern von Gußeisen RR versehen ist.

Diese Räder (deren Eines Fig. 3. in vertikalem Durchschnitte vorgestellt ist) sind, wie man sieht, an ihrer innern, gegen den Wagen gekehrten, Seite mit einem vorstehenden Rande rr versehen, und, je zwei und zwei an einer Achse von geschmiedetem Eisen xssx dergestalt befestigt, daß beide zugleich mit dieser Achse in den hohlen Zapfengehäusen, Anwellen