Text-Bild-Ansicht Band 7

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oder Büchsen tt, welche mittelst der Schrauben vv von Unten an der Tafel ff befestigt sind, umlaufen.

Fig. 3. zeigt, wie diese Räder an ihren Achsen befestigt werden, da r den abgedrehten runden Hals, welcher in der Büchse t läuft; w den vierkantigen Theil der Achse, woran die Hülse des Rades gestekt wird, und x die vorgeschraubte Mutter darstellt.

Es versteht sich, daß, um allen unnüzen Zwang und eine zu starke Seitenreibung zu vermeiden, die Räder in einer solchen Entfernung voneinander stehen müssen, daß ihnen ein kleiner Spielraum zwischen den Bahnen AA übrig bleibt, und ihre vorstehenden Ränder nicht an beiden Seiten zugleich anliegen; wie in Fig. 2. deutlich zu ersehen ist.

Dieser Wagen bedarf, da er immer nur gerade aus geht, keiner Deichsel, und hat vorne nur zwei einfache Haken he (Fig. 1.) an welchen die Zugsäule oder Stränge unmittelbar eingehängt werden.

Da diese Wagen auf solchen Riegelbahnen bei einer geringen Reibung abwärts schon von selbst laufen, und von den Pferden nicht aufgehalten werden könnten, so werden diese bei jeder solchen Stelle losgespannt und hinten nachgeführt, während die Wagen vermöge ihrer eigenen Schwere hinunter rollen. Um aber hierbei die zu große Geschwindigkeit und gefährliche Beschleunigung zu vermeiden, wird eines der hintern Räder vermittelst eines einarmigen Hebels mn gehemmt oder gesperrt, indem der neben dem Wagen her gehende Fuhrmann mit seinen beiden Händen und dem Gewichte seines Körpers das äußere Ende dieses Hebels n niederdrükt, und so durch das Aufdrüken der eisernen Platte p am obern Rande des Rades dessen Umgang verzögert, oder nach Gefallen gänzlich hemmt, da dann dieses Rad auf seiner Bahn schleifen, und, gleich einem gewöhnlichen Radschuh, den Wagen anhalten muß.