Text-Bild-Ansicht Band 7

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die Ersparung an den Reparationen der Riegelwege gedekt würden, indem sie das Roheisen aus ihren Hohöfen, statt in die gewöhnlichen Formen von kleinen Gänsen oder Barren (pigs) in ohngefähr eben so lange und schwere prismatische Riegel oder Geleise-Schienen auslaufen ließen, welche bei dem ersten plözlichen Steigen der Eisenpreise sogleich von den hölzernen Rollbahnen wieder abgenommen, und als Roheisen abgesezt werden könnten. Bald zeigten sich aber von dieser, ursprünglich nur als eine provisorisch-ökonomische Maaßregel angeordneten, neuen Vorrichtung so unerwartet günstige und auffallende Resultate in Hinsicht der größern Erleichterung des Zuges und der Ersparung an Transportkosten, daß man an das Wiederabnehmen und Verkaufen dieser so vortheilhaft verwendeten eisernen Schienen nicht mehr dachte, sondern in kurzer Zeit auch in den übrigen Provinzen des Königreiches das Beispiel von Coalbrook-dale nachahmte, und fast allenthalben die hölzernen Riegelbahnen mit gegossenen eisernen Stäben belegte. So entstand die zweite Epoche diese Erfindung, mit halb hölzernen, halb eisernen Rollwegen, und dieß war eigentlich der erste Schritt zur Einführung des Gußeisens als Material für den Straßenbau. – Die 4te, 5te und 6te Figur auf der ersten Tafel stellen diese Vorrichtung in einer Seiten-Ansicht, im Profile, und im Grundrisse dar. Man sieht daselbst

AB, AB, A – die hölzernen Bahnriegel;

C, C, C, CD – ihre Unterlagen oder Grundschwellen;

mn, mn – Die Stäbe oder Schienen von Gußeisen, woran die Räder unmittelbar laufen, und welche auf den hölzernen Riegeln durch eiserne Nägel so befestigt sind, daß die vorragenden Köpfe dieser Nägel außer der Bahn der Räder sich befinden.

R – ein Wagenrad von Gußeisen mit vorstehendem