Text-Bild-Ansicht Band 7

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Straßen fortgeschafft werden können, und vorzüglich, weil ihre Anlage wohlfeiler ist als jene der Rail-ways, welche mehr Material und Arbeit erfordern.

6. Die 9te, 10te und 11te Figur der ersten Kupfertafel stellt im Grundrisse, in einer Seiten-Ansicht, und im Quer-Profile die Hälfte einer erhabenen Eisenbahn oder eigentlichen Rail-road dar (wie solche vorzüglich in den Gegenden von Leeds und Newcastle eingeführt sind) woraus der Bau der einzelnen Riegel-Schienen (Rails), ihre Verbindung und Befestigung deutlich zu ersehen sind.

Auf jedem kubischen Unterlagsteine ss wird zuerst ein kleines Gestelle von Gußeisen abcd, bcef mit vier eisernen Nägeln befestigt, dessen aufrecht stehender Theil ee (wie Fig. 9 und 11 zeigen ) von oben nach seiner Länge einen 3 1/2 bis 4 Zoll tiefen Einschnitt oder Spalt hat. Diese Gestelle werden von den Engländern the chairs (die Stühle) genannt.

Jede einzelne Schiene (Rail) besteht aus einer (gewöhnlich 3 bis 3 1/2 Fuß langen) oben ganz flachen, nur an beiden Rändern (wie ein Lineal) Etwas abhängigen Laufplatte mn, und einer unten daran gegossenen stehenden Platte hfgh. Diese leztere Platte (oder der Kamm), welche in der Mitte g, als dem schwächsten Punkte, um ein Paar Zoll breiter als an den beiden Enden ist, dient fürs Erste zur Verstärkung, da selbe auf ihre hohe Kante gestellt das größte Tragvermögen besizt, und zweitens zur Befestigung auf den eben erwähnten Gestellen, indem, wie die punktirten Linien (Fig. 10.) und das Profil (Fig. 11.) andeuten, die Endstüke des Kammes bei m, n in die Spalten jener Gestelle so hineingeschoben und eingepasset werden, daß immer zwei derselben in einem gemeinschaftlichen Gestelle oder Stuhle genau an einander stoßen, da dann die Enden der Lauf-Platten m, n auf den Rändern der Gestelle