Text-Bild-Ansicht Band 7

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eee fest zu liegen kommen. In dieser Lage werden sodann die Schienen durch Nägel p, p, vom härtesten Holze, wie die Zeichnung weiset, befestigt, indem diese Nägel durch die zu diesem Ende durch die Wände der Gestelle und die dann stekenden Kämme der Schienen gebohrten, genau aufeinander paffenden, Löcher so fest als möglich eingetrieben werden.

R – (Fig. 11.) ist der vertikale Durchschnitt des untern Theiles eines Wagenrades, und zeigt, wie dieses Rad mit seinem vorspringenden Rande r auf der Bahn oder Schiene e erhalten wird.

Diese Construktion von Eisenbahnen ist, wie man sieht, sehr solid, und für die größten Lasten stark genug; auch hat sie den wichtigen Vortheil, daß auf den, sechs Zoll über den Boden erhöhten, Laufschienen kein Koch, Sand oder Steine sich festsezen können, da alles, was von diesen Stoffen durch die Pferde aufgeworfen wird, entweder selbst von den schmalen Schienen wieder abfällt, oder durch die Wagenräder weggekehrt und herab geworfen wird. Man sieht aber auch, daß diese Bauart eine bedeutende Masse von Gußeisen, viele Arbeit, und große Genauigkeit in ihrer Zusammenfügung erfordert.

7. Eine andere Art von erhabenen Eisenbahnen oder Rail-ways, mit elliptisch abgerundeten Laufschienen, welche der Ingenieur Benjamin Wyatt vor zwanzig Jahren angegeben, und an den großen Schiefer-Werken des Lord Penrhyn auf dessen Landgute bei Bangor in Cardiganshire in Nordwales vorgerichtet hat, ist auf der ersten Tafel, Fig. 7 und 8 abgebildet. Daselbst sind

mnm – die Lauf-Schienen oder Stangen, deren jede an jedem ihrer Ende mit einem schwalbenschwanzförmigen Ansaze r versehen ist, welcher in die