Text-Bild-Ansicht Band 7

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Straße, ohne jedoch ihre Bahn verlassen zu können, woran sie durch die zu beiden Seiten aufrecht stehenden Ränder gehindert werden.

ABCD, ABCD (Fig. 12 und 13) stellt ein aus drei Paar solcher Platten oder Schienen (Trams) zusammengeseztes Stük eines Rollweges vor.

m, m, m, – sind die aufrecht stehenden Ränder dieser Platten, welche in der Mitte jeder Scheine Etwas höher gewacht werden, um die Tragkraft der leztern zu verstärken, welchen man in dieser Absicht auch von unten eine etwas größere Dike giebt;

a, a, a, a, – kleine runde Ansäze an den Enden jeder Schiene, welche dazu dienen, die aufliegende Fläche der Platten auf ihren Unterlagen zu vergrößern, und sie genauer und fester aneinander zu fügen.

ss, ss – Die in die Ende eingegrabenen steinernen Unterlagblöke, auf deren jedem zwei Schienen zusammen stoßen.

Die Zusammenfügung und Befestigung dieser Schienen wird auf folgende Art bewerkstelligt:

Jede Schiene hat, wie die Zeichnung weiset, an jedem ihrer Ende in der Mitte der Platte einen kleinen vierekten Ausschnitt n, welcher oben Etwas weiter ist als unten. Wenn nun zwei Schienen in gehöriger Lage gerade aneinander gerichtet sind, so passen auch diese kleinen Ausschnitte genau zusammen, und bilden miteinander eine länglichtvierekte Oeffnung, wie bei B und C zu ersehen ist. In diese Oeffnung wird sodann ein starker, 4 bis 5 Zoll langer, eiserner Nagel eingeschlagen, dessen Kopf in dieselbe genau passet, und sich darin, mit den Platten bündig, versenkt. Auf diese Art werden durch einen Nagel immer zwei Schienen befestigt, und in ihrer Verbindung und gehörigen Richtung zusammen gehalten. Man schlägt aber diese Nägel nicht