Text-Bild-Ansicht Band 7

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unmittelbar in den Stein, welcher davon zersprengt würde, sondern in einem cylindrischen oder etwas konischen Pflok p von hartem Holze, den man zuerst in ein eben so weites und tiefes Loch eintreibt, welches in die Mitte des Steines gebohrt wird. Fig. 15, nn – stellt einen solchen Nagel von der Seite, oo von Vorne, und pp einen hölzernen Pflok in größerm Maßstabe dar.

9. Der Fig. 12. und 13. abgebildete Wagen besteht aus einem oben weitern und unten engern Kasten abcd, (welcher zum Transport von Steinkohlen oder Kalksteinen gewöhnlich von Eisenblech mit hölzernen Rahmen gemacht wird) und einem aus eichenen Bohlen zusammengefügten Bodenstüke ef, an welchem von unten zwei eiserne Achsen gg befestigt sind, woran die kleinen und sehr schmalen Räder von Gußeisen RR laufen. Vorne und Hinten sind zwei eiserne Haken h, h befestigt, an welchen die Zugstränge des vorgespannten Pferdes eingehängt werden, so daß der Wagen, ohne umzukehren, vor- und rükwärts gezogen werden kann. Beym Abwärtsfahren werden die Räder auf eine ähnliche Art, wie ich beschrieben habe, gehemmt, oft auch nur mittelst einer zwischen den Speichen beider Ränder durchgestekten hölzernen Stange.

10. Die Bahn für die Pferde zwischen den beiden eisernen Schienen mm wird, wie Fig. 13. andeutet, mit Kies ausgefüllt, welcher durch die aufstehenden Ränder zusammen gehalten wird6). Die Breite dieses Ziehweges zwischen den Trams hat gewöhnlich 3 1/2 Fuß, an einigen Orten noch weniger. Doch ist eine zu schmale Bahn für die Pferde nicht vortheilhaft, weil sie an den aufstehenden Platten leicht mit den Füssen anstreifen, sich stossen und verwunden.

6)

Um das Regenwasser ablaufen zu lassen, werden von 20 zu 20 Fuß kleine Abzugöffnungen unter den eisernen Schienen angebracht.