Text-Bild-Ansicht Band 7

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von 22 Yards oder 66 Fuß das Steigen 9,6 Zoll betrug. Hier war also

sin a oder h/L = 9,6/792 = 1/82,5, und P : M = 1 : 82,5.

Auf derselben Eisenbahn mußte einem Wagen mit 22 Zoll hohen Rädern und 2 Zoll diken Achsen ein Gefälle von 9,7 Zoll gegeben werden; folglich war

sin a = h/L = 1/81,6, und P : M = 1 : 81,6.

Ein anderer Wagen mit 20 Zoll hohen Rädern und 2 Zoll diken Achsen lief bei einem Steigen von 10 Zoll; also war

sin a = h/L = 1/79,2, und P : M = 1 : 79,2.

Derselbe Wagen mit 18 Zoll hohen Rädern und 2 Zoll diken Achsen erforderte ein Gefälle von 11,9 Zolle; folglich war

sin a = h/L = 1/66,5, und P : M = 1 : 66,5, u.s.w.

Woraus man sieht, daß hier auf die Höhe der Räder, oder eigentlich auf das Verhältniß ihrer Durchmesser zu jenen der Achsen, d.h. auf das statische Moment der Achsenreibung sehr Vieles ankömmt, welches auch begreiflich ist, da diese Reibung bei einem Fuhrwerk auf Eisenbahnen den vorzüglichsten Widerstand ausmacht.

16. Das arithmetische Mittel aus den hier angeführten vier Versuchen giebt das Verhältniß der nöthigen Kraft zur gesammten Last: 1 zu 77,45; folglich M = 77,45. P.

Wenn also zwey Pferde, nach obiger Annahme, zusammen eine Kraftanstrengung von 350 Pfund ausüben, so ziehen sie auf einer vollkommen wagerechten englischen Eisenbahn an Ladung und Wagen ein Gewicht von 77,45 × 350 = 27107 1/2 Pfund.

Einer unserer vorzüglichsten wissenschaftlichen Schriftsteller