Text-Bild-Ansicht Band 3

Bild:
<< vorherige Seite

kann. Daher konnte auch die Malztenne in das Souterrain gelegt werden.

Die Zeichnung Fig. L enthält den Grundriß vom Souterrain. Fig. M das erste Stockwerk. (den Stock zur ebenen Erde) Fig. N das zweite Stockwerk. (erste Stockwerk). Fig. O ist das Längenprofil. Fig. P der Aufriß von der langen und Fig. Q der Aufriß von der schmalen Seite.

Der Haupteingang in das Gebäude ist Fig. M Lit. a, und durch diesen kommt man auf den Vorplaz Lit. b. Auf diesem Vorplaz befindet sich eine Treppe in den Gährkeller Lit. c; dann bei Lit. d eine Treppe in das zweite Stockwerk, nämlich auf den Welkboden und unter dieser eine abwärts in den Keller. Bei der weitern Erklärung der Nisse will ich mich nach der Folgeordnung der hier vorkommenden Geschäfte richten, es kommt also zuerst der Weichkasten, welcher aus steinern Platten zusammengesezt ist. Dieser stehet auf der Malztenne im Souterrain Fig. L bei e, und ist nun nach obiger Beschreibung so eingerichtet, daß die Gerste vom Boden auf den Keimplaz mittelst einer Gosse und Rinne herunter gelassen werden kann. Bei Lit. ggg ist die Rinne zu sehen. In den Weichkasten kann Wasser gelassen werden, wenn man den in der Ecke befindlichen Hahn umdreht. Oben auf dem Gerstenboden befindet sich eine Gosse, um die Gerste einmessen zu können. An diese Gosse ist die Rinne ggg welche in den drey Grundrissen zu sehen ist, befestiget. Lit. f ist die Malztenne, oder der Keimplaz von oben berechneter Größe. Der Fußboden dieses Plazes ist mit großen gehauenen Schaalen, oder steinernen Platten belegt. Die Decke ist, wie der Durchschnitt Fig. O bei f zeigt, gewölbt.

In dem Gewölbe sind die Oeffnungen Lit. h, (man sehe die Grundrisse und den Durchschnitt), angebracht, um die gekeimte Gerste auf den Welkboden Lit. i aufziehen zu können. Da aber der Welkboden Lit. i in manchen Fällen zu klein