Text-Bild-Ansicht Band 3

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drückt folglich auf die Axen der Cylinder, die sie in ihrer Bewegung mit sich fortreißt, und auf den ruhenden Stein fortwalzet.

M. Ein Trichter. Er steht über dem Mittelpunkte der hölzernen Tafel; er empfängt den Cacao, und führt ihn zum ruhenden Mühlenstein, und unter die Cylinder, die ihn zermalmen.

N. Der Rumpf. Hierin wird der Cacao geschüttet, den der Trichter M nach und nach empfängt.

Q. Oeffnung des Rumpfes, durch welche der Cacao heraus fällt.

O. Hölzerne Vorkehrung, mit drei hervorragenden Zapfen, vermittelst welcher ein an dem Wellbaum, oder an der hölzernen Scheibe befestigter Stab, dem Rumpfe eine zitternde Bewegung mittheilt.

Der zermalmte Cacao wird noch einmal, nachdem man den nöthigen Mehlzucker zugesezt hat, unter die Walzen gebracht. Den fertigen Teig sammelt man in einen Trog; man bringt ihn nun Theilweise auf eine Tafel, wo er dem Gewichte nach in gleiche Theile getheilt wird, dann wird er in Formen gethan; die Formen werden inwendig mit Papier belegt, und man erschüttert den darin gebrachten Teig ein wenig, indem man an den Rand derselben anschlagt, so breitet sich der Teig regelmäßig aus. Manche Formen haben sechs Fächer, andere zehn. Man theilt in diesen Formen die Masse Tassenweise, vermittelst eines Messers von Eisenblech, das man naß macht, und schnell weghebt, sobald die Theilung eingedrückt ist. Die Formen mit der Chocolade werden in ein stark gewärmtes Zimmer gebracht, wo man sie läßt, bis die Waare vollkommen trocken ist.