Text-Bild-Ansicht Band 76

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oder Baköfen nur zu oft bekommen. J ist ein Bratrohr, welches deutlich genug aus der Zeichnung erhellt. K ist eine Thür, welche das Reinigen des oberen Theiles des Ofens erleichtert. L ist eine Thür, bei welcher der Feuerzug unter dem Kessel ausgepuzt werden kann. Der Kessel läßt sich auf irgend eine passende Weise theils zum Kochen, theils zum Hizen von Wasser, oder auch für beides zugleich einrichten.

Ich gehe nunmehr zur Beschreibung des zweiten Theiles meiner Erfindung, welcher einen eigenen Bratenwender und Bratapparat betrifft, über.

Fig. 35 gibt eine perspectivische Ansicht dieses Apparates, und Fig. 36 einen Durchschnitt desselben in größerem Maaßstabe. M ist der äußere Feuerschirm, in welchem das Fleisch oder der sonstige zu bratende Gegenstand aufgehängt wird, und in dessen Inneres der Koch bequem durch die Thür N gelangen kann, um zu erfahren, wie weit der Bratproceß gediehen ist. O ist eine Spindel, die in entsprechenden Lagern P, P umläuft. Man kann diesem Apparate eine solche Einrichtung geben, daß eine oder mehrere Speisen auf einmal gebraten werden können. So sieht man z.B., daß in Fig. 35 drei Speisen auf einmal gebraten werden; jede Speise hat ihre eigene Pfanne, welche, da sie von der umlaufenden Spindel getragen wird, stets in der geeigneten Stellung unter der Speise, die man gebraten haben will, bleibt. Gemäß der in Fig. 35 ersichtlichen Einrichtung steht die Spindel O senkrecht. Sie ist am oberen Ende mit einem Rade Q versehen, an dem je nach der Zahl der Speisen, die man eben auf einmal braten will, eine entsprechende Zahl von Haken angehängt werden kann. In Fig. 36 ist die umlaufende Spindel O zum Braten einer einzigen Speise eingerichtet; es ist daher auch nur eine einzige Pfanne an ihr zu sehen.

Die Spindel wird auf folgende Weise bewegt: R ist eine Röhre von solcher Größe, daß sie genau in die Herdröhre G paßt. Diese Röhre R ist an der Kammer S, die an dem Boden des Mantels befestigt ist, und in der sich das Schwungrad T dreht, festgemacht. Dieses Schwungrad ist jenen ähnlich, deren man sich an den gewöhnlichen Bratenwendern bedient. Seine Achse dreht sich in den Lagern V, welche von den durch die Kammer S sezenden Balken W getragen werden. An der Welle S ist ein Getriebe befestigt, das in das Zahnrad X eingreift, dessen Welle in den Lagern Y umläuft. An der Welle des Rades X befindet sich ein Getrieb, das in das Rad Z, welches an der Spindel O befestigt ist, eingreift. Da dieses ganze Räderwerk in einem Gestelle aufgezogen ist, so kann man es leicht aus der Kammer S herausnehmen und auch wieder in sie