Text-Bild-Ansicht Band 76

Bild:
<< vorherige Seite

Scheibe c, c befindliche Spalte unter die Walze d, d gelangen, und sich um die Flächen der unteren Scheiben b schlingen.

Die oberen Scheiben c, c können sich wie gesagt an den Spindeln a, a schieben; dagegen verhüten die Arme k, k, durch welche sie mit dem Gestelle f verbunden sind, das Umlaufen derselben mit den Spindeln und unteren Scheiben b, b. Der Umfang einer jeden der Rollen d spielt in dem Ausschnitte der oberen Scheibe, so daß er also mit der oberen Fläche der unteren Scheibe oder mit dem auf diese aufgewundenen Wikler in Berührung kommen kann. Wenn demnach die Walzen d umlaufen, so bringt die an ihrer Oberfläche stattfindende Reibung die unteren Scheiben und deren Spindeln zum Umlaufen, woraus denn folgt, daß die Wikler, wie sie aus den trompetenförmigen Führern austreten, flach auf die Oberfläche der unteren Scheiben gelegt werden. An dem unteren Theile der einen der Spindeln a befindet sich ein Getrieb l, und dieses greift in ein Rad m ein, welches am Grunde der Maschine an einem Zapfen aufgezogen ist. Dieses Rad führt ein Excentricum oder einen herzförmigen Däumling n, dessen Umfang auf zwei Reibungsrollen oder Zapfen o, o wirkt, welche an dem unteren Theile der horizontalen Schiebstange p, p angebracht sind. An diesem Stabe ist ein senkrechter gabelförmiger Stab q befestigt, der mit seiner Gabel eine an der verschiebbaren Welle e befindliche Rolle r umfaßt. So wie sich also die Spindel a dreht, führt das Rad m das Excentricum n herum, wo dann, indem dieses auf die Rollen o, o wirkt, die Stange p und mit ihr auch der gabelförmige Stab q hin und her geschoben wird. Es wird mithin die langsame Hin- und Herbewegung auch an die verschiebbare Welle e so wie an den trompetenförmigen Führer fortgepflanzt, wodurch die Walzen d, d und die Wikler von dem Rande der Scheiben b gegen deren Mittelpunkt hin und umgekehrt bewegt werden. Die Wikler werden somit in aufgerollten Curven auf die Scheiben b, b, gelegt, und diese Aufwikelungen werden so lange fortwähren, bis die cylindrische Masse derselben die gewünschte Dike oder Höhe erlangt hat. Dabei werden die verschiebbaren Scheiben c, c durch die zwischen den beiden Scheiben angesammelte Masse an den Spindeln emporgehoben.

Bemerken muß ich, daß ich es zur Verhütung eines zu schweren Aufdrükens des Gestelles f und der Welle i auf die auf der Scheibe b, b befindlichen Wikler für zwekmäßig erachte, ein Gegengewicht für den Wagen f anzubringen. Es kann dieß auf irgend eine der gewöhnlich üblichen Methoden geschehen.