Text-Bild-Ansicht Band 71

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angebracht, worin sich das Register des Ventils befindet, durch welches der Zutritt des Aufschlages zur Maschine vermindert oder ganz abgeschlossen werden kann, je nachdem das Ventil über die Oeffnung eines an den Boden des Kastens gegossenen gebogenen Rohres, dessen Weite 4 Zoll im Quadrat beträgt, gezogen wird. Durch dieses Rohr geht das Aufschlagwasser zum Windkessel C, dessen unterer Theil von Gußeisen, der obere aber von starken Kupferplatten angefertigt ist, die zusammengenagelt und zusammengelöthet sind. Von hier geht der Aufschlag durch angegossene Röhren in den gußeisernen Hauptventilkasten D, mit zwei ebenen Endflächen, welche durch die Seiten- und obere Fläche vereinigt werden, die elliptisch gebogen ist. In der vordersten Endfläche befindet sich eine Oeffnung, durch welche das Ventil, der dasselbe bewegende Sector und die Achse des Sectors eingelegt und herausgenommen werden können; diese Oeffnung wird durch eine angeschraubte Platte verschlossen, versehen mit einer Stopfbüchse, worin ebengenannte Achse a geht. Auf dieser Achse ist der Sector b befestigt. An den Boden des Ventilkastens sind 3 Röhren angegossen, nämlich die Zuführungsröhren c und d und das Abfallsrohr e für den benuzten Aufschlag. Diese Röhren sind 4 Zoll weit im Quadrat und ihre Oeffnungen im Boden des Ventilkastens mit einem 3/4 Zoll hohen Rahmen aus harter Bronze umgeben, welcher wasserdicht an den Boden des Ventilkastens angeschraubt, auch genau abgeschliffen und polirt ist. Auf diesem bewegt sich das Ventil f. Es ist ein gewöhnliches Schieberventil aus Gußeisen, welches in Schalen gegossen (case-hardened) und dessen Fläche genau abgeschliffen und polirt ist, um auf obengenannten Rahmen zu passen. Oben auf dem Ventile ist eine gerade Reihe Zähne angegossen, worin die Zähne des Sectors eingreifen. Wie dieser Sector das Ventil bewegt und steuert und dadurch den Wechselgang der Maschine bewirkt, wird aus der späteren Beschreibung der Steuerung hervorgehen. Der Aufschlag geht wechselsweise durch die Röhren c und d in die Cylinder E und F, und treibt abwechselnd die Cylinderkolben G und H bis zu einer Höhe von 5 Fuß aufwärts. Die erforderliche Dichtigkeit zwischen den Cylindern und Kolben wird nach Belieben durch Anschrauben der Stopfringe – wie bei der bekannten Brahma'schen Presse – an den obersten Rand der Cylinder bewirkt. Mitten im Boden jedes Cylinders ist eine Stopfbüchse angebracht, durch welche die Kolbenstangen g nach dem Pumpengestänge gehen und dieses bewegen. Die Stangen sind von ausgesuchtem Schmiedeisen angefertigt, 2 1/2 Zoll dik und cylindrisch; sie sind sowohl an den Boden als auch den oberen Rand der Cylinderkolben angeschraubt, wo sich außerdem noch Stellschraubeklammern