Text-Bild-Ansicht Band 65

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austretenden Dampf mittelst atmosphärischer Luft zu verdichten. 6) in einer eigenthümlichen Verbindung der Locomotivmaschine mit Wagen, welche auf Landstraßen fortgeschafft werden sollen. 7) in Verbesserungen an den Rädern für Locomotivmaschinen. 8) in einer verbesserten Methode den Kolben und die Kolbenstangen der Dampfmaschinen schlüpfrig zu erhalten. 9) In einer als Sicherheitsventil zu gebrauchenden Methode das Feuer in den Dampfmaschinen auszulöschen. 10) endlich in Vorrichtungen, welche an den Landstraßen und Eisenbahnen angebracht werden sollen, um das Hinansteigen der Dampfwagen über schiefe Flächen zu erleichtern.

Was die unter dem ersten Abschnitte begriffene eigenthümliche Anordnung der Kessel, Oefen und arbeitenden Theile eines Dampfbootes angeht, so soll durch sie möglichst an Raum gespart und dabei doch allen Theilen ein mit der Kraft der Maschine im Verhältnisse stehender Spielraum gestattet werden. Zugleich soll aber auch Leichtigkeit mit großer Stärke und einer großen Heizoberfläche verbunden seyn. Die Kessel können, wenn ihrer äußeren Platte eine außergewöhnliche Dike gegeben wird, als Gestell für die Maschine dienen; oder auch das Gestell kann den Kessel auf die später zu beschreibende Weise umgeben. Die Abbildungen werden dieß anschaulich machen.

Fig. 1 ist ein Frontaufriß der Maschine zugleich mit einem Querdurchschnitte durch die Zimmerung eines Bootes. Fig. 2 ist ein Grundriß oder eine horizontale Ansicht. Fig. 3 gibt einen seitlichen Aufriß. Fig. 4 zeigt einen senkrechten Längendurchschnitt durch die Kessel, Oefen, Feuerzüge und Verdichter. Fig. 5 ist ein senkrechter Durchschnitt durch ebendiese Theile nach der durch Punkte angedeuteten Linie a, b in Fig. 4 genommen. Fig. 6 ist ein ähnlicher Durchschnitt nach der punktirten Linie c, d genommen. Fig. 7 endlich ist ein horizontaler Durchschnitt durch den Verdichter und Abkühler der einen und den Ofen der anderen Maschine, und zwar nach der in Fig. 6 angedeuteten Linie e, f.

In allen diesen Figuren sind der Ofen oder die Feuerstelle mit A; das Aschenloch mit B; die verschiedenen Wasserkammern des Kessels mit C, C; die Brüke des Ofens mit D; die Feuerzüge, welche in die röhrenförmigen, durch die Hauptwasserkammern laufenden und in den Schornstein G sich öffnenden Feuerzüge F führen, mit E; die Dampfkammern mit H, H bezeichnet. Man sieht, daß jede Maschine zwei Kessel, und jeder Kessel zwei von einander getrennte Dampfkammern hat, die durch die Dampfröhren I, I, von denen die Inductionsröhren an die Ventilbüchsen herabführen, verbunden sind. Es erhellt ferner aber auch, daß jeder Kessel seinen eigenen Ofen und