Text-Bild-Ansicht Band 65

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f emporsteigende Rauch und Dunst strömt in den Ofen herab, und wird daselbst bei seinem Durchgange über und durch das entzündete Brennmaterial verzehrt. Die Feuerzüge können vermittelst der am Rüken des Aschenloches angebrachten Thürchen g, g gereinigt werden; die Thürchen h, h und i, i dagegen dienen zur Reinigung der röhrenförmigen Feuerzüge, wenn eine solche erfordert wird.

Der Kolben der Luftpumpe Q wird folgender Maßen in Bewegung gesezt. Die Stangen k, k sind einerseits an den Krummhebeln V, andererseits aber an dem Ende der Hebel l, l befestigt, welche ihre Stüzpunkte in Zapfen haben, die in die Seitenwände des Kessels eingelassen sind. Die anderen Enden dieser Hebel l, l stehen durch Gelenkstüke m, m mit den Querhäuptern n, n, an denen die Kolbenstange der Luftpumpe festgemacht ist, in Verbindung. Die Querhäupter werden bei ihrer Auf- und Niederbewegung durch die an ihren Enden befindlichen Reibungsrollen zwischen den parallelen Führern o, o geleitet; leztere selbst sind an den Stäben sinn, welche quer über den Kaltwasserbehälter p, p, worin die Verdichter, Luftpumpen und Refrigeratoren untergebracht sind, laufen. Die zur Speisung der Kessel mit Wasser dienenden Pumpen lassen sich so anbringen, daß sie gleichfalls durch das Querhaupt n, n oder auch auf andere geeignete Weise in Bewegung gesezt werden können; sie schöpfen ihren Bedarf aus dem Heißwasserbehälter der Luftpumpe Q.

Die Kolbenstangen der Maschinen wurden durch die mit dem Querhaupte verbundene Parallelbewegung q, q geführt, und die Dampfventile können auf irgend eine entsprechende Methode in Thätigkeit versezt werden. Hier erhalten sie beispielsweise ihre Bewegung durch ein an der Welle des Ruderrades angebrachtes Excentricum u; die Fortpflanzung der Bewegung an die Welle w geschieht durch die Stange v.

Der Canal y dient zum Uebergange des destillirten Wassers aus dem Verdichter in den Heißwasserbehälter der Luftpumpe; und z ist die Röhre, durch die es aus der Pumpe in die luftdichte Kammer des Refrigerators gelangt, von wo aus es in die in dem Verdichter angebrachte Einsprizröhre emporsteigt. Es versteht sich von selbst, daß die Maschine, die Kessel, die Verdichter und übrigen Theile auf geeignete Weise und mit gehöriger Festigkeit an dem Gebälke des Bootes fixirt werden müssen. Die Darstellung dieser Befestigungsmittel ward jedoch in der Zeichnung nicht für nöthig erachtet, theils weil sie sich nach der Art des Fahrzeuges richten müssen, theils weil sie nicht mit zu den Erfindungen des Patentträgers gehören. Sämmtliche über dem Verdeke befindliche Theile der Maschine, so wie auch die Feuerzüge müssen mit einem Hause, welches eine verschiedene Form