Text-Bild-Ansicht Band 65

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eintritt. H, H sind die fest auf den oberen Theil des Kessels gebolzten Cylinder. Die Enden der Kolbenstangen, die mit kleinen Reibungsrollen, welche zwischen den parallelen Führern l, l laufen, ausgestattet sind, stehen durch Gelenkstüke mit den Kniehebeln K, K in Verbindung. Leztere selbst sind an den Hauptwellen L, L aufgezogen, die in Anwellen laufen, welche von den an den oberen Theil des Kessels gebolzten Strebebalken M, M, M getragen werden. An den äußeren Enden der Hauptwellen sind die Kniehebel N, N aufgezogen, die mittelst der Verbindungsstangen O, O die Bewegung an die Kniehebel P, P fortpflanzen, welche an den Enden jener Welle, an der sich die Laufräder Q, Q befinden, fixirt sind. Diese Laufräder sind an den Enden der in die Kurbelwelle eingepaßten Röhren oder hohlen Achsen R, R befestigt; leztere sind durch die Klauenbüchsen Z an die Kurbelwelle geschirrt, und laufen zwischen Reibungsrollen, die an den Büchsen S, S, an denen die Federn T, T festgemacht sind, aufgezogen wurden. Die Enden dieser Federn stehen durch die Stangen U, U, welche mit Schrauben und Schraubenmuttern an den an die Seitenwände des Kessels gebolzten Vorsprüngen X, X befestigt sind, mit der Maschine in Verbindung. Die Enden der Büchsen S, S laufen durch Führer Y, Y, welche an dem äußeren Theile des Kessels und der Dampfkammer angebracht sind. Fig. 21 zeigt, auf welche Art der Wagen mittelst Federn an der umlaufenden oder arbeitenden Achse aufgehängt ist: die ganze Anordnung ist so offenbar, daß sie keiner weiteren Beschreibung bedarf.

Die vorderen Räder V, V, mit denen der Wagen gesteuert wird, laufen frei an kurzen horizontalen Achsen, die unter rechten Winkeln aus den aufrechten Stangen W, W hervorstehen. Der Wasservorrath befindet sich unter dem Size des Wagenlenkers in dem Behälter J, und aus diesem wird das Wasser mittelst der Pumpe b in die Röhre a gesogen und dann in den Kessel getrieben. Die Kolben dieser Pumpen werden durch die mit dem Winkelhebel k in Verbindung gebrachten Stangen c, c in Bewegung gesezt; dieß kann übrigens auch, bis der Kessel ein Mal gefüllt ist, vermittelst des Hebels j mit der Hand geschehen.

Die Steuerung des Wagens wird folgender Maßen bewerkstelligt. Die Achsen der vorderen Räder V, V sind, wie gesagt, Arme, die aus den aufrechten Stangen W, W herausragen. Diese Stangen, welche sich oben in Zapfenlagern drehen, die an dem Size des Wagenlenkers angebracht sind, sind an ihren oberen Enden an den Hebeln f, f, die durch die Querstange g mit einander in Verbindung stehen, befestigt. An dieser Querstange befinden sich die Griffe h, h, mit denen der Wagenlenker die Stange g nach der einen oder nach