Text-Bild-Ansicht Band 65

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der anderen Stelle bewegen, und mithin die vorderen Räder in die erforderliche Stellung bringen kann. Der Wagen ruht mit den Armen i, i auf den vorderen Achsen, und diese Arme führen die Feder k, deren Enden durch Drehstüke mit den unteren Enden der Stangen W, W in Verbindung stehen.

Der Zufluß des Dampfes an die Maschine kann zu jeder Zeit unterbrochen werden, und zwar, indem man das Ende des Hebels l emporhebt. Dieses steht nämlich mit der Stange m in Verbindung, welche mit dem Krummhebel l articulirt, wie aus Fig. 16, 18 und 19 ersichtlich ist; und dieser Krummhebel steht durch ein Gelenkstük mit der Stange der an dem Ende der Dampfzuführungsröhre c angebrachten Scheibenventile o in Verbindung. Der um den äußeren Umfang des Bremsrades q gelegte Reibungsriemen p wird an diesen Umfang angedrükt, indem der Wagenlenker mit dem Fuße den Hebel r herabdrükt. Dieser Hebel ist an der in den Anwellen t, t laufenden Spindel s aufgezogen; und an dem Ende dieser Spindel sind auch noch andere Hebel u, u angebracht. Mit den Enden dieser lezteren sind die Stangen v, v verbunden, die auch noch mit den Querhäuptern w, w in Verbindung stehen, welche, wie Fig. 19 zeigt, mit dem an dem Ende des Reibungsriemens befestigten Hebel x articuliren. Hieraus ergibt sich, daß, wenn man den Hebel r herabdrükt, das längere Ende des Hebels x nach Vorne gezogen wird, und daß mithin der Reibungsriemen straffer um das Bremsrad gezogen wird, so daß die Bewegung der Achsen oder der Räder nothwendig eine Beschränkung erleiden muß.

Der Dampf strömt auf seinem Wege vom Kessel in den Cylinder durch die an beide Maschinen führende horizontale Dampfröhre, in welcher zwei auf folgende Weise in Thätigkeit gerathende Drossele Ventile angebracht sind. Man sieht den sowohl hiezu als zum Anhalten und Abändern der Richtung des Wagens dienenden Apparat in Fig. 22, 23, 24 und 25 abgebildet: und zwar in Fig. 22 im Grundrisse oder in einer horizontalen Ansicht; in Fig. 23 von der Seite; in Fig. 24 in einem nach der Richtung von Fig. 23 genommenen Durchschnitte. Fig. 25 ist ein Durchschnitt des in Fig. 24 abgebildeten Rades nach der Richtung der Achse. An dem Umfange der Klauenbüchse ist eine Verzahnung 2 angebracht, welche in ein an der Röhre 4 aufgezogenes Zahnrad 3 von gleichem Durchmesser eingreift. Diese Röhre paßt, wie durch Punkte angedeutet ist, lose an die Welle 5, welche durch die von der oberen Seite der Hauptachse und von dem Cylindergehäuse auslaufenden gegliederten Stangen 6,6 in ihrer gehörigen Stellung erhalten wird. Das Rad 3