Text-Bild-Ansicht Band 65

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wird mittelst der in der Schiebplatte 8 fixirten Klauenstifte 7,7 an die Welle 5 geschirrt. Diese Stifte oder Zapfen 7,7 gehen durch Löcher, welche zu ihrer Aufnahme in der stätigen, an der Welle 5 fixirten Platte 9 angebracht sind, und durch Löcher, welche sich zu gleichem Zweke auch in dem Rade 3 befinden, so daß sich demnach das Rad 3 und die Welle 5 gemeinschaftlich umdrehen. An dem Rade 3 sind in Ausschnitten oder Büchsen die aufgerollten Federn 10,10 angebracht; und zwar so, daß sie mit ihren inneren Enden an dem Rade festgemacht sind, während sie sich mit ihren äußeren Enden in eine in die Seite des Rades geschnittene Fuge erstreken. An der kreisrunden Platte 14, welche an der äußeren um die innere Röhre 4 des Rades 3 laufenden Röhre 15 aufgezogen ist, sind Däumlinge 13,13 befestigt, an denen die äußeren Enden der aufgerollten Federn festgemacht sind. An dem Ende des Hebels 17 befindet sich eine Reibungsrolle 16, die in dem zwischen den Rädern 3 und der Platte 14 gelassenen Raume auf der äußeren Oberfläche der Federn 10,10 läuft. 18 ist ein anderer, mit dem vorhergehenden unter rechten Winkeln verbundener Hebel, der gleichfalls mit einer auf der Oberfläche der Federn laufenden Reibungsrolle ausgestattet ist. Die beiden Hebel 17 und 18 drehen sich um die Achse 20 als um ihren gemeinschaftlichen Stüzpunkt. Ihre den erwähnten entgegengesezten Enden stehen mit den Stangen 21,21 in Verbindung, die durch kurze Hebel 22,22 mit den Achsen der Drosselventile ein Gefüge bilden. So wie demnach die Federn und die Däumlinge umlaufen, werden sie zum Behufe des Oeffnens der Drosselventile die Enden der Hebel 17,18 abwechselnd in Bewegung sezen; während diese Ventile beim Beginne eines jeden Hubes, den die Kolben der Maschine machen, durch Federn wieder geschlossen werden. Man wird bemerken, daß die Entfernung, in welcher die Däumlinge 13 und die aufgewundenen Enden der Federn 10 von einander angebracht sind, die Zeit, während welcher die Drosselventile offen bleiben, und mithin auch die Quantität des in die Cylinder eingelassenen Dampfes bestimmt. Die an der Seite des Rades 3 angebrachten Däumlings 23,23 dienen zum Emporheben der Hebel, bevor sie mit den Federn in Berührung kommen.

Die Schiebventile, welche die Eintritts- und Austrittscanäle des Dampfes an den Cylindern verändern, erhalten ihre Bewegung durch die kleinen, an dem Ende der Welle 5 befindlichen Winkelhebel oder Kurbeln 24,24, indem diese durch die Stangen 25,25 mit den Enden der rechtwinkeligen Hebel 26,26, die sich um die Welle 27 drehen, in Verbindung stehen. Die entgegengesezten Enden dieser Hebel dagegen sind an die Stangen 28 der Schiebventile gefügt,