Text-Bild-Ansicht Band 65

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stehen. Da hierauf die Hülfswelle wieder in Bewegung und die Schiebventile wieder in Thätigkeit gelangen, so wird der Dampf an dem entgegengesezten Ende des Cylinders eintreten, woraus denn folgen wird, daß sich der Wagen und die Maschine nach entgegengesezter Richtung bewegt. Damit diese Umkehrung der Bewegung von dem Wagenlenker beliebig vollbracht werden kann, ist an dem gebogenen Hebel 36, den man in Fig. 16, 18 und 19 sieht, ein Griff angebracht, und dieser Hebel an das Ende der Stange 37 gefügt, die mit einem an dem Ende der aufrecht stehenden Stange 39 befindlichen Hebel 38 in Verbindung steht. An dem unteren Ende dieser Stange 39 bemerkt man in Fig. 22 den Klauenhebel 40, dessen gabelförmiges Ende in die Fuge des Verkuppelungsstükes 8 eingreift, so daß die Zapfen 7,7 also auf diese Weise aus den einen löchern ausgezogen, und dafür wieder in andere eingesenkt werden können, um dadurch eine Umwandlung der Bewegung des Wagens zu bewirken.

Jene Verbesserungen, die sich auf verschiedene Theile der für Eisenbahnen bestimmten Locomotivmaschinen beziehen, erhellen aus Fig. 26, wo man eine vollkommene derlei Maschine in einem seitlichen Aufrisse dargestellt sieht; aus Fig. 27, wo sie in einem senkrechten Längendurchschnitte abgebildet ist, und endlich aus dem Grundrisse Fig. 28. Man sieht, daß diese Maschine in Hinsicht auf die Anordnung ihrer wesentlichen Theile mit der kurz vorher beschriebenen die größte Aehnlichkeit hat, weßhalb denn auch die Beschreibung kürzer seyn kann, und weßhalb gleiche Theile auch mit denselben Buchstaben bezeichnet sind. A ist die Feuerstelle oder der Ofen; B das Aschenloch; C, C, C das Gehäuse, welches die Feuerstelle, die röhrenförmigen Feuerzüge und den zur Verkohkung dienenden Ofen umgibt; D der Wasserbehälter, in welchem die Drukpumpen angebracht sind; E der zur Verkohkung dienende Ofen oder die Kammer für das Brennmaterial; F die in den Rauchfang H führenden röhrenförmigen Feuerzüge; G die Dampfkammer; I, I die Cylinder der Maschine; K, K die durch Gelenkstüke mit den Kolbenstangen in Verbindung stehenden Krummhebel; L die Verbindungsstangen, die von diesen Krummhebeln aus die Bewegung an die Laufräder fortpflanzen; a der Trichter, welcher zur Speisung des Ofens mit Brennmaterial dient; b das Thürchen, durch welches die Luft in den zur Verkohkung dienenden Ofen gelangt; c ein zum Anschüren des Feuers dienendes Thürchen; d die Deke oder Brüke des Ofens; e, e die zur Reinigung der röhrenförmigen Feuerzüge dienenden Thürchen; f das innere Sicherheitsventil; g der in den Rauchfang führende Entweichungscanal; h das äußere Sicherheitsventil; i der Dampfmanometer; k die Dampfeinführungsröhre, welche an die Schiebventilbüchse und die Cylinder führt; l die