Text-Bild-Ansicht Band 65

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Dampfausführungsröhre, welche entweder direct in den Rauchfang oder auch in einen der später zu beschreibenden Luftverdichter führen kann; m die Kolbenstangen; n die für diese bestimmte Parallelbewegung; o die Stangen und Hebel, welche zur Bewegung der Schiebventile mittelst der an der Kurbelwelle q befindlichen Däumlinge p dienen; r die Handsteuerung, womit die Schiebventile von der Maschine unabhängig in Bewegung gesezt werden können; s Hebel oder Stangen, die mit einem Tretschämel in Verbindung stehen, und wodurch die Bewegung der Maschine umgeändert oder angehalten werden kann, je nachdem die Däumlinge in die Ausschnitte der gebogenen Stange o, o oder aus denselben herausgebracht werden; t, t Dampfröhren die den über dem Verkohkungsofen befindlichen Theil des Kessels mit der Dampfkammer in Verbindung sezen; u die Federn, in denen der Wagen hängt; v, v die Klammern und Stege, welche die Kurbelwelle tragen; w die Stößer, die auf metallenen Federn x und Luftcylindern oder Kolben y ruhen; z der Raum für den Maschinisten, der über die Oefen zu wachen hat.

Eine Modification des Gestelles und der Kessel der Locomotivmaschinen, welche mit zu dem vierten Abschnitte der Erfindungen gehört, erhellt aus Fig. 29 bis 35. Der Wagen oder das Gestell, oder das den Kessel, den Ofen, die Cylinder und andere Theile der Locomotivmaschine umschließende Gehäuse besteht aus Eisenblechen, die dadurch zusammengefügt werden, daß man ihre Enden schwalbenschwanzartig in ausgefalzte Eisenstäbe, welche das Geripp des Wagens bilden, einfügt. Fig. 29 gibt einen Querdurchschnitt eines solchen Stabes A, in welchen ein, zwei, drei oder mehrere Längenfalzen a, b, c geschnitten seyn können. Der in einen dieser Falzen einzusezende Rand der Eisenplatten ist, wie man bei d sieht, aufgeschlagen oder verdikt, damit er eine Art von Schwalbenschwanz bildet, womit er in einen der Falzen eingesezt wird. Nach diesem Einsezen schlägt man die Ränder des Falzens ein, wie man bei b, f sieht, und auf diese Weise wird die Platte fest in dem Stabe erhalten. Man kann nach diesem Verfahren zwei, drei oder mehrere Platten an einem Stabe befestigen, und solcher Maßen einen Wagen, ein Gestell oder ein Gehäuse zusammensezen, welches den Kessel, den Ofen, die Cylinder und andere Theile der Maschine auf die weiter unten anzudeutende Weise trägt, und welches man leicht und dabei doch sehr stark finden wird.

Um für Locomotivmaschinen einen Kessel herzustellen, der bei großer Stärke und einer sehr ausgedehnten Heizoberfläche dennoch verhältnismäßig leicht ist, verfertigt der Patentträger die Wasserkammern ganz oder zum Theil aus dünnen, parallelen Metallblechen,