Text-Bild-Ansicht Band 65

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durch die Röhren d, d, d und durch den Canal e in den Ofen der Maschine.

Die Verbindung der Locomotivmaschine mit Wagen, die auf gewöhnlichen Landstraßen zu laufen haben, die den sechsten Abschnitt der Erfindungen ausmacht, ergibt sich aus Fig. 38. A ist nämlich ein Grundriß des Wagens, d.h. der Räder, der Achsen, der Langwied etc. einer Locomotivmaschine, und B ein Grundriß dieser Theile an einem gewöhnlichen Wagen, der durch die Locomotivmaschine gezogen werden soll, a ist die Langwied des ersteren, b jene des lezteren; c, c, c eine Stange, die an die beiden Langwieden gefügt ist, und durch welche die Triebkraft der Locomotive A an den vor ihr befindlichen Wagen B fortgepflanzt wird. Die beiden Wagen stehen aber überdieß auch noch durch ein Gefüge d in Verbindung, welches gebildet wird, indem sich ein an dem Ende der Deichsel e angebrachter Zapfen der Locomotive in einer länglichen Oeffnung bewegt, die in den Schwanz f der Langwied des vorderen Wagens geschnitten ist, damit auf diese Weise die vorderen Räder der Locomotive dirigirt werden. Hieraus geht hervor, daß, wie viele Wagen auch an die Locomotive angehängt seyn mögen, deren Lauf doch von der Leitung oder Steuerung der vorderen Räder des ersten Fuhrwerkes, die sich wie an einem gewöhnlichen Wagen lenken lassen, abhängt.

Der siebente Theil der Erfindung beruht auf der Anwendung eines eigenen Randvorsprunges an der äußeren Seite des Radkranzes der Laufräder der für Eisenbahnen bestimmten Locomotiven, um das Ablaufen der Räder von den Schienen zu verhüten, im Falle diese einem solchen Hindernisse begegnen, daß ein Rad so hoch gehoben wird, daß dessen innerer Randvorsprung über die Schiene gleiten könnte. Wenn die Räder nämlich nur an der inneren Seite einen Randvorsprung haben, so wird, wenn eines derselben auf ein Hinderniß der angegebenen Art stößt, das dazu gehörige Rad im Bogen laufen und mithin von der Bahn abgehen. Wenn z.B. eines der Laufräder einer Locomotive auf einen Stein, einen Prügel oder irgend ein dergleichen Hinderniß, welches sich zufällig auf der Bahn trifft, stößt, so wird dessen Bewegung plözlich unterbrochen und sein Randvorsprung über die Schiene emporgehoben werden, während das andere Rad, da ihm kein solches Hinderniß im Wege liegt, seine Bewegung fortzusezen strebt. Ersteres wird daher zum Mittelpunkte der Bewegung, und die Folge davon ist, daß das ungehinderte Rad im Bogen laufen und die Maschine aus der gehörigen Richtung kommen wird. Diesem Unfälle läßt sich jedoch steuern, wenn man zu beiden Seiten des Radkranzes einen Randvorsprung anbringt, wie dieß aus Fig. 28 zu ersehen, wo der äußere Randvorsprung mit a, a,