Text-Bild-Ansicht Band 65

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der gewöhnliche innere Randvorsprung dagegen mit b, b bezeichnet ist. Damit diese verbesserten Räder aber von einer Schienenlinie auf eine andere übergehen können, wie z.B. da, wo die Wagen von einer Hauptbahn aus auf eine Nebenbahn laufen sollen, müssen anstatt der keilförmigen oder anders geformten Stüke, die sonst gewöhnlich hiezu dienen, eigene Führer angewendet werden. Der Grundriß Fig. 39 und der senkrecht durch die Schienen und durch einen Theil des Bodens geführte Durchschnitt Fig. 40 wird zeigen, wie dieser Zwek erreicht werden soll. a, a ist nämlich die Haupt- und b, b die Nebenbahn; der Uebergang von der einen auf die andere soll durch die Führer c, c bewerkstelligt werden, die aus einem Theile der Schienen bestehen, und die sich an dem einen ihrer Enden um Zapfen drehen. Wenn z.B. eine Locomotive in der Richtung des Pfeiles auf der Nebenbahn laufen soll, so müssen die Führer c, c in die aus Fig. 39 ersichtliche Stellung gebracht werden: d.h. sie müssen von der Hauptbahn in die Nebenbahn führen; wenn hingegen die Maschine auf der Hauptbahn fortläuft, so müssen sich die Führer c, c in einer und derselben Linie mit dieser befinden. Die Führer c, c müssen durch einen Querbalken d, d, der an der unteren Seite der Schienen wegführt, und der mit einem Griffe versehen ist, miteinander verbunden seyn. Mit Hülfe dieses Griffes können die Führer gleichzeitig von einer Bahnlinie an die andere bewegt werden. Damit die Führer jeder Zeit mit der einen oder mit der anderen Bahnlinie gehörig in Verbindung kommen, sind an den Seiten der Schienen gehörige Aufhaltstüke e, e, e angebracht. Der Hebel f bewegt sich zu diesem Behufe um einen Stüzpunkt, welcher sich an dem Balken g befindet, der an dem oberen Ende an dem Querbalken d, an dem unteren dagegen an dem Stüke h festgemacht ist. Lezteres ist an das Ende des Hebels i gefügt, der sich um einen an der Stange j befindlichen Stüzpunkt bewegt; an dem anderen Ende dieser lezteren Stange befindet sich das Gewicht k. Es erhellt demnach, daß die von dem beschwerten Hebel i auf das Stük h ausgeübte Gewalt des wirkt, daß der Balken d durch den Hebel f entweder nach der einen oder nach der anderen Richtung getrieben wird, so daß die Führer c, c auf die Aufhälter e, e gelangen, und daher jeder Zeit mit der einen oder mit der anderen Bahnlinie coincidiren oder zusammenfallen.

Die verbesserte Methode die Stangen der Kolben und Pumpen schlüpfrig zu erhalten, welche den achten Abschnitt ausmacht, ist aus Fig. 41, wo eine an einer senkrechten Kolbenstange angebrachte Stopfbüchse in senkrechtem Durchschnitte dargestellt ist, zu ersehen. Die Erfindung beruht darauf, daß in der gewöhnlichen hänfenen Liederung eine ringförmige Kammer angebracht wird, in die das Oehl,