Text-Bild-Ansicht Band 65

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der Talg oder das sonstige zum Schmieren dienende Material aus einem kleinen, zur Seite der Stopfbüchse angebrachten Behälter gelangt, und welche man in Fig. 42 einzeln für sich von der Seite und im Durchschnitte abgebildet sieht. a, a ist die Kammer, welche im Durchschnitte eine dreiekige Gestalt zeigt, und deren obere und untere Seiten schief geneigt sind, damit sich die Liederung dicht an die Kolbenstange anlege, wenn die Schraube b zu diesem Zweke angezogen wird, c ist ein kleiner, in die Stopfbüchse geschraubter Behälter für das zum Schmieren dienende Material, welches aus diesem Behälter durch den Hahn und durch die Röhre e in einen ringförmigen Ausschnitt f gelangt, um dann von hier aus durch Löcher in das Innere des Ringes zu gerathen und dadurch mit der Kolbenstange oder mit der sonstigen schlüpfrig zu erhaltenden Oberfläche in Berührung zu kommen.

Die in den neunten Abschnitt gehörige Erfindung, nämlich die Sicherheitsplatte und der Feuerauslöscher, ist aus Fig. 43 und 44 zu ersehen. Die Röhre a führt vom Kessel oder von der Dampfkammer in die Röhre oder in die Kammer b, deren unterer offener Theil c unmittelbar über dem Ofen oder über der Feuerstelle oder in einer anderen geeigneten Stellung fixirt ist. Zwischen den beiden Kammern b und c besteht eine dünne, metallene Scheidewand, welche bei jedem Druke, der etwas größer als der ist, bei welchem der Kessel zu arbeiten hat, zerspringen soll. Die Stärke dieser Platte hat sich demnach nach dem Grade des Drukes, auf den man den Dampf bringen will, zu richten. Die Stange e steht an dem einen Ende mit den Querstüken f, f, an dem anderen hingegen mit dem kegelförmigen Stüke g, welches durch die Metallplatte d emporgehalten wird, in Verbindung. Wenn daher der Druk des Dampfes im Kessel so weit steigt, daß die Platte d unter ihm nachgibt und zerspringt, so wird das aus dem Kessel herbeiströmende Wasser den Kegel und die Stange e hinab drüken, bis die Querstüke f durch den an der unteren Kammer c befindlichen Randvorsprung h, h aufgehalten werden, wo dann der Kegel g der Mündung der unteren Kammer c gegenüber aufgehängt seyn, und das Wasser in Form eines Regens auf das im Ofen brennende Feuer aussprizen wird.

Der zehnte Theil der Erfindungen des Patentträgers endlich, der in Fig. 45 dargestellt ist, besteht in einer an einer gewöhnlichen Eisenbahn anzubringenden Vorrichtung, womit bedeutende schiefe Flächen oder Rampen mit Locomotiven hinan gefahren werden können, ohne daß der Beistand einer außerordentlichen oder Hülfskraft nöthig wäre. In Fig. 45, wo man eine Locomotive mit einem angehängten Wagenzuge über eine schiefe Fläche hinansteigen sieht, sind A, A