Text-Bild-Ansicht Band 64

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auf nach Abwärts gebogen, wie in Fig. 17 und 18 bei a angedeutet ist. Der Boden des inneren Cylinders wird in dem Ringe e, e, Fig. 17, fixirt und mit diesem auf die Lampe geschraubt, in der er mittelst eines sehr fest eingepaßten Röhrenstükes f noch mehr befestigt wird.

An dem Gitter gehen 27 1/2 Kettendrahte und 30 Einschußdrähte auf den Zoll, so daß 825 Löcher oder Maschen auf den Quadratzoll kommen. Die Drähte sind etwas kleiner als die Maschen; ihre Dike beträgt etwas unter 1/60 Zoll; die Weite der Maschen mißt in demselben Verhältnisse über 1/60 Zoll.

Der äußere Cylinder wird durch Ueberschlagung der Ränder auf die aus Fig. 19 ersichtliche Weise gebildet, so daß seine innere Seite genau an die äußere Wand des inneren Cylinders paßt. Der innere Cylinder darf, indem er genau in den am Grunde des äußeren Cylinders befindlichen Ring einpassen muß, an seiner Außenseite keinen Vorsprung zeigen; eben so wenig darf aber die Verbindungsstelle auch nach Innen einen Vorsprung bilden, indem sich dieser auf einen höheren Grad erhizen würde. Die Ränder des Drahtgitters sind daher hier auf die aus Fig. 20 ersichtliche Art und Weise zu verweben. Man verbindet zu diesem Zweke zuerst die beiden äußeren Drähte k, l, Fig. 21, der beiden Gitterränder. m, m, Fig. 20, ist der Draht, womit zwei Drahte des einen, n, n jener, womit zwei Drähte des gegenüber liegenden Randes verbunden werden; o, o hingegen ist der dritte Draht, welcher beide Ränder verbindet, so daß auf diese Weise ein Cylinder hergestellt ist, der nicht leicht durch eine gewöhnliche Gewalt und Abnüzung aus einander gehen kann. Man hat bei der Vereinigung der beiden Drahtgitterenden sorgfältig darauf zu achten, daß diese Enden einander vollkommen gleich und ähnlich sind; d.h. die beiden mit einander in Berührung gebrachten Maschenreihen dürfen nicht wie die Maschen des undurchschnittenen Gitters, sondern wie abwechselnde Maschen an einander passen. Die drei Verbindungsdrähte müssen sämmtlich nach einer und derselben Richtung laufen; und der mittlere hat nicht nur die gegenüber liegenden Randdrähte, sondern auch jene Drähte, die zur Verbindung der beiden äußeren Randdrähte dienten, mit einander zu verbinden. Wenn man mit solcher Sorgfalt zu Werke geht, so wird man Cylinder bekommen, welche hinreichende Festigkeit gewähren, und in denen nicht leicht durch irgend einen Unfall größere Löcher, als die Maschen sind, entstehen können. Die Längen- oder Kettendrähte des Gitters müssen tief auf und nieder gebogen seyn, und auch an den Quer- oder Einschußdrähten muß dieß in hinreichendem Grade der Fall seyn, damit keiner der Drähte die ihm angewiesene Stelle verlassen,