Text-Bild-Ansicht Band 59

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halte diese Methode wirklich für die beste, sicherste und wohlfeilste, so daß sie allerdings eines Versuches werth seyn dürfte. Um einen derlei Ballon allmählich herabsinken zu machen, brauchte man, wie sich von selbst versteht, nur nach und nach atmosphärische Luft in denselben eintreten zu lassen.

XV. Verbesserungen an den Maschinen zum Schneiden von Holz und anderen Stoffen, worauf sich Joseph Gibbs von Kennington in der Grafschaft Surrey, und Joseph Gatley von Whitechapel in der Grafschaft Middlesex, beide Ingenieurs, am 27. Januar 1835 ein Patent ertheilen ließen.

Aus dem Repertory of Patent-Inventions. November 1835, S. 253.

Mit Abbildungen auf Tab. II.

Unsere Erfindungen, sagen die Patentträger, bestehen 1) in neuen Combinationen verschiedener Mechanismen zu einer Maschine, womit man aus einem Stüke Holz auf ein Mal zwei Faßdauben schneiden kann, während sich der zwischen den beiden Dauben herausgenommene Holztheil als ein Stük des Dekels oder Bodens des Fasses benuzen läßt. 2) in einer Maschinerie, womit man die Ränder der Dauben so schneiden kann, daß sie die gehörige Krümmung bekommen. 3) in einer Maschinerie, womit man in die beiden Enden der Dauben den zur Aufnahme des Bodens und des Dekels dienenden Falz schneiden, und den Enden der Dauben auch die Schrägen geben kann. 4) in der Anwendung einer Säge von der Form eines Kreissegmentes zum Schneiden von Furnirungen. 5) endlich in einer solchen Einrichtung einer gewöhnlichen senkrechten Sägemaschine, daß eine Säge mit ihrem Rahmen jederzeit einer anderen Säge mit ihrem Rahmen das Gleichgewicht hält.

Fig. 1 ist ein Fronte- und Fig. 2 ein Seitenaufriß; Fig. 3 hingegen ein Grundriß jenes Theiles unserer Erfindung, der sich auf das Schneiden von Faßdauben bezieht. An allen diesen Figuren sind gleiche Theile auch mit gleichen Buchstaben bezeichnet.

a, a sind Leitstangen, welche an dem hölzernen Gestelle der Maschine befestigt sind. b, b ist ein vierekiger Rahmen, der die Sägen führt. c, c sind zwei Querhäupter, die sich an den Leitstangen a, a bewegen, so daß der Sägerahmen auf diese Weise immer seine geradlinige und senkrechte Bewegung beibehält. d ist eine Verbindungsstange, die an ihrem unteren Ende mittelst eines Bügels und mit