Text-Bild-Ansicht Band 59

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sich beim Beginne der Operation befanden. Der Hebel J hingegen dient dazu die Trommel der Treibwelle b mittelst des gabelförmigen Griffes L außer Thätigkeit zu bringen, sobald die Maschine nach vollendeter Kämmung einer bestimmten Quantität Wolle oder Faserstoff in ihrer Bewegung unterbrochen werden soll. Die Kämme, welche die Wolle, die gekämmt werden soll, halten, haben eine Bewegung nach Aufwärts, damit die Wolle außer den Bereich der Kämme g, g gebracht wird, wenn diese Kämme in die Mitte der Maschine gezogen werden, worauf dann die Haltkämme wieder herabtreten, um die Wolle unter die Spizen der Kämme g, g zu bringen. Um nun diese Bewegung nach Auf- und Abwärts zu erzielen, sind die Kämme M, M in dem Rahmen N angebracht, in welchem sie auf ähnliche Weise festgehalten werden, wie die Kämme g, g in den Hältern i, i. Dieser Rahmen, dessen Einrichtung man in den verschiedenen Figuren deutlich ersieht, ist an der Spindel oder Stange O, die sich senkrecht durch Oeffnungen in dem Querhaupte P und in dem Querbalken Q der Maschine bewegt, befestigt. Von dem oberen Ende dieser Spindel aus läuft ein Riemen, an welchem ein Gewicht aufgehängt ist, über eine Rolle. Das Querhaupt wird von den beiden an dem Querbalken Q befestigten Leitstangen R getragen; und mittelst dieser Leitstangen R, R und der Spindel O wird der Rahmen N gezwungen senkrecht emporzusteigen oder herabzusinken, während die Spindel O selbst wieder dadurch zum Emporsteigen gebracht wird, daß die an den Rädern c und d befindlichen Zapfen f allmählich unter die an der Spindel O angebrachten Vorsprünge S gelangen.

Nach Vorausschikung dieser Beschreibung wollen wir nun auch das Spiel der Maschine deutlich zu machen suchen. Man bringt eine solche Quantität Wolle, wie sie die Maschine zu kämmen im Stande ist, auf jeden der Kämme g, g und M, M, während sich die Maschine in der aus Fig. 17 ersichtlichen Stellung befindet. Wenn hierauf die Hauptwelle in Bewegung gesezt wird, so wird diese die Bewegung mittelst des an ihr befindlichen Getriebes an das Rad c und hiedurch auf die beschriebene Weise an die übrigen Theile der Maschine fortpflanzen. Der erste Theil der Bewegung wird bewirken, daß die Kämme M, M so hoch gehoben werden, daß die Wolle außer den Bereich der Kämme g, g kommt; leztere werden nämlich alsogleich gegen die Mitte der Maschine gezogen, sobald sie dadurch frei werden, daß die Zapfen f über die aus den Wagen h hervor, ragenden Arme oder Däumlinge q gehen. Die Entfernung zwischen den Kämmen g, g und den Kämmen M, M wird jedoch von der Höhe, auf welche die graduirten Platten B emporgehoben worden,