Text-Bild-Ansicht Band 39

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dieses Riesenreiches, in Liefland, und zwar in Liefland allein, im J. 1823 von Wölfen aufgefressen:

Pferde 1,841 Ziegen 2,545
Hühner 1,243 Kitze 183
Hornvieh 1,807 Schweine 4,199
Kälber 735 Spanferkel 312
Schafe 15,182 Hunde 703
Lämmer 726 Gänse 673

(Brewster Edinb. Journ. of Science. N. VI. 1830. S. 366.)

Literatur.

Deutsche.

Elemente der technischen Chemie, zum Gebrauch beim Unterricht im königl. Gewerbsinstitut (zu Berlin) und den Provincial-Gewerbsschulen, von Dr. Ernst Ludwig Schubarth, außerordentlichem Professor in der phil. Fakultät der königl. Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, Lehrer der Physik und Chemie am königl. Gewerbsinstitut etc. Ersten Bandes erste Abtheilung, mit 9 Kupfertafeln. Berlin, in Commission bei August Rücker, 1831. (Ladenpreis 4 Rthlr.)


Dieses Werk, welches in drei Abtheilwagen von etwa 100 Bogen nebst 16 Kupferplatten erscheinen soll, hat der Verfasser auf höhere Veranlassung zunächst für Lehranstalten bearbeitet, aber so, daß es nicht wie ein Lehrbuch in gedrängter Kürze bloß einen Leitfaden des Vortrags abgibt und eines ausführlichen Cemmentars des Lehrers bedarf, sondern als Hand- und Lesebuch einen vollständigen Vortrag über technische Chemie enthält. Der Verfasser hat hierbei die sehr zwekmäßige Anordnung getroffen, das dem Anfänger Nöthigste und Unentbehrlichste von demjenigen zu sondern, was dem mit den Elementen der Chemie vertrauten Schüler mit Auswahl mitzutheilen ist, und ersteres mit größerer, lezteres, mit kleinerer Schrift sezen lassen. Sein Vortrag ist streng wissenschaftlich; wir finden, daß er unter der Masse von Materialien, welche ihm zu Gebote standen, eine sehr zwekmäßige Auswahl getroffen, sich immer streng innerhalb der gesezten Gränzen gehalten und das Ganze mit sehr großem Fleiße bearbeitet hat. Die sehr schäzbaren literarischen Nachweisungen sezen den Leser in Stand, sich über jeden der vom Verfasser behandelten Gegenstände weitere Aufklärung zu verschaffen. Es ist zu wünschen, daß nach Beendigung des Werkes durch Supplementbände von Zeit zu Zeit die nöthig gewordenen Zusäze und Abänderungen nachgetragen werden.

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Fabrikation des Zukers aus Runkelrüben. Betrachtungen über die Wirkungsart der dießfällig angewendeten Klärmittel, und Beantwortung der Frage: ob Krystallisirgefäße oder Zukerhutformen in der Anwendung den Vorzug verdienen? von J. S. Clemandot, Fabrikanten inländischen Zukers zu Beaumetz bei Arras etc. Aus dem Französischen frei übersezt und mit Anmerkungen versehen von J. Seitz. Begleitet mit einer Vorrede von P. T. Meißner, Professor der Chemie am k. k. polytechnischen Institute in Wien. Wien, 1831. Im Verlage bei Carl Gerold. 8. (58 S.)