Text-Bild-Ansicht Band 38

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mit demselben verbinde; 2) außen eine Bürste anbringe, um das Mehl von der Außenseite des Drathgeflechtes wegzuschaffen.

Fig. 6. ist ein Grundriß meiner Erfindung. Die mit r bezeichneten Theile bilden eine Reihe eiserner Rippen, welche aus zwei halbkreisförmigen Theilen bestehen, und mittelst Bolzen und Schrauben, die durch die Vorsprünge oder Stüzen bei k laufen, an einander festgehalten werden, und so den Cylinder eines Beutels (flour dressing machine) bilden. Jeder Theil dieser Rippen ist in seinem Mittelpunkte mit einem durchgebohrten Loche versehen, durch welches die eiserne Stange LL von einem Ende des Beutels zu dem anderen läuft, um die Rippen fest zu halten, und das Ganze gehörig zu verbinden. D ist die äußere Bürste, und ABC das Räderwerk, das dieselbe treibt, das man aber aus einer folgenden Figur deutlicher kennen lernen wird. Fig. 7. zeigt einen Theil einer dieser eisernen Seitenrippen von der Seite, und die Weise, wie das Drathgeflecht auf denselben befestigt wird. Die untere Seite der Rippe, W, ist mit einer hohlen oder halbkreisförmigen Furche gegossen, oder diese Furche wird darin ausgedreht, und in diese Furche paßt ein kleiner halbkreisförmiger Stab. Das Drathgeflecht oder Gewebe, welches bei W durch die punktirte Linie angedeutet ist, wird an die untere Seite der Rippe hinaufgehoben und in die Furche eingedrükt. Hierauf wird der Stab gegen das Drathgeflecht gedrükt, und ein mit einem Kopfe versehener Schraubenbolzen durch den Stab, das Drathgeflecht und die Rippe durchgestekt, und mittelst der Daumniete Y festgeschraubt. An den Stellen, wo die Bolzen durch die Rippe laufen, wie bei F, muß der Guß etwas stärker seyn, damit das Loch für den Bolzen gebohrt werden kann. L ist das Loch für die Verbindungsstange, welche durch dasselbe durchzieht, und K sind die Vorsprünge oder Stüzen, durch welche die zwei Theile der Rippen zusammengeschraubt werden. Fig. 9. ist ein Durchschnitt der Rippe an einem der Bolzenlöcher. Y ist das Daumenniet, e der Bolzen, F die Rippe, G der Stab, der in die Höhlung oder in die Furche der unteren Seite der Rippe paßt, und WW ist das Drathgewebe oder Nez. Fig. 10. ist ein Durchschnitt der Rippe, des Stabes und des Drathgeflechtes zwischen zwei Bolzen. Man muß hier bemerken, daß das Gestell weggelassen ist, bloß der Deutlichkeit der Zeichnung wegen, indem es ohne dieß nichts Besonderes in seiner Einrichtung darbietet.

Ich gehe nun zur Beschreibung der Wirkung der äußeren Bürste über, und der ganzen Vorrichtung überhaupt; denn man darf hier nicht vergessen, daß an dieser Vorrichtung wegen meiner äußeren Bürste der Cylinder sich eben so gut als die Bürste drehen muß: ersterer muß in Einer Minute sich ein Mal umdrehen. Fig. 8. zeigt die Arbeit und Wirkung der äußeren Bürste. A ist ein Triebstok, dessen Achse durch