Text-Bild-Ansicht Band 38

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Hürde oder die gegitterte Tafel gelangen zu lassen, welche gewöhnlich hinter dem Manne angebracht ist, der die Rüben gegen die Reibe schiebt.

Fig. 1. ist ein Längendurchschnitt des Cylinders B und des Gehäuses, welches denselben führt, und in welches er mit einem Theile seines Durchmessers eintaucht.

Das Gehäuse A muß, der größeren Festigkeit wegen, aus Eichenholz seyn. Es ruht auf Unterlagen von verschiedener Höhe, wodurch man die Neigung reguliren kann, welche man dem Apparate geben will. Man muß diesem Gehäuse eine hinlängliche Tiefe geben, damit die Erde, welche von den Wurzeln abfällt und sich im Boden desselben anhäuft, nie den Cylinder berührt. An dem unteren Theile dieses Gehäuses ist an der tiefsten Stelle desselben eine Art Schliefloch angebracht, durch welches man täglich allen Schlamm wegschaffen kann, der sich daselbst angehäuft hat.

cc sind kleine Lager aus Gußeisen, welche auf den Querbalken aufgebolzt sind, die das Gestell des Gehäuses bilden. Sie sind mit Polstern aus Kupfer versehen, in welchen sich die eiserne Achse, D, dreht, die durch den Cylinder B läuft.

E ist ein Reif aus Gußeisen, den vier platte Speichen (Halbmesser) stüzen, welche auf einer gut ausgebohrten Nabe ruhen, die auf der Achse D befestigt ist.

F ist eine Scheibe oder Platte aus Holz, welche die untere Oeffnung des Cylinders gänzlich stüzt, bis auf das Loch k, von welchem sogleich die Rede seyn wird. Sie ist in ihrer Mitte mit einer großen Dille besezt, welche gleichfalls auf der Achse, so wie die Nabe des Kreises E, befestigt ist.

G ist ein zweiter Boden, welcher nur die Hälfte der Oberfläche des Kreises F ausfüllt und dessen Oeffnung, g, immer der Runkelrübe zugängig ist, welche in dem Cylinder rollt, während die Oeffnung, g, die von einem Gitter geschlossen ist, dieselbe gegen die äußere Scheibe führt, an welcher daselbst das Loch k sich befindet, durch das die Runkelrübe entweicht, und auf die schiefe Fläche L fällt.

Die Reife, MM , welche man um die Achse des Cylinders in der zweiten Figur sieht, sind, wie aus der ersten Figur erhellt, Hervorragungen einer Art Trommel oder eines Kernes, welche keinen anderen Zwek haben, als die Runkelrübe an den Umfang des hohlen Cylinders, B, zu bringen, welcher aus Stäben oder kleinen hölzernen Dauben zusammengesezt ist, deren Durchschnitt Prismen bildet, wovon die größere Seite gegen den Reif aus Gußeisen, E, anliegt und gegen die Scheibe, die äußere Platte F, wo sie zuerst angeschraubt, und