Text-Bild-Ansicht Band 32

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50) gebläut, die man dem Zeuge schon in der Bütte zusezt.

Von Velin hat man aber zwei Sorten: blaues Velin und gelbes Velin: zu ersterem wird der Zeug wieder mit Schmalte gebläut: lezteres hat die reine Farbe der Lumpen, nur in höherem Weiß durch die Bleiche. Velin-Zeichen-Papier ist immer von der lezteren Sorte; Schreib-Papier vom Imperial bis Demy-Format von der ersten. Wenn man von den zahllosen Sorten von Post-Copier- und Foolscap-Papier eine oder die andere verlangt, muß man immer dazu sezen: ordinäres (laid), gelbes Velin (yellow wove), blaues Velin (blue wove). Bei allen anderen Sorten, von Demy aufwärts, ist Velin- und Zeichen-Papier (wove and drawing), so wie ordinäres und Schreib-Papier (laid and writing) gleichbedeutend oder synonym. Wenn man kein anderes bezeichnendes Wort beifügt, versteht man immer ordinäres Papier (laid). Hier ein Verzeichniß der Papier-Sorten dieser Classe nebst ihrer Größe und ihrem Gewichte im Rieß51).

Textabbildung Bd. 32, S. 131-132
50)

für immer verbannt zu werden, zumal wenn man sich bei diesem Glätten zugleich des Talges bedient, wie es hier und da geschieht. Die Tinte greift auf solchem Papiere nicht an, läßt, wie man sagt aus, und die Schrift wird ungleich. Gute Pressen sind das Erste, was man unseren Papier-Mühlern dringend, nebst feineren Filzen, zu empfehlen hat. A. d. U.

51)

Ein Rieß hält 20 Bücher, wovon 18 aus ganzen unbeschädigten 24 Bogen, 2 aber aus 20 Bogen beschädigtem Papiere sind, deren eines oben, das andere unten liegt, um die dazwischen liegenden Bücher gegen die Eindrüke der Schnur und andere Beschädigungen zu sichern. Wenn die beiden äußeren Bücher ganz und unbeschädigt sind, so heißt das Rieß ein ganzes Rieß (all insides). Ein Rieß Druk-Papier hat 21 1/2 Bücher von 24 unbeschädigten Bogen, und ist ein volles Rieß (perfect ream). A. d. O.

52)

Diese englischen National-Namen lassen sich nicht übersezen. A. d. U.