Text-Bild-Ansicht Band 31

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unteren Theile desselben in Verbindung steht, ausgezogen, und in der Nähe des oberen Theiles dieses Gefäßes ist eine gebogene Glasröhre, g, die an jedem ihrer Enden mit den Seiten des Gefäßes in Verbindung steht, wie Fig. 19 zeigt, und auf diese Weise andeutet, wann das Gefäß voll ist.

Fig. 19, ist ein Aufriß der Röhren, d, d, d, d, von welchen oben die Rede war, und durch deren Zwischenraum ich einen künstlichen oder natürlichen Luftstrom leite, der an der entgegengesezten Seite austritt. Diese Zeichnung zeigt die senkrechten Verdichtungsröhren, d, d, d, d, deren jede an ihrem oberen Ende mit einem trichterförmigen Halsstüke versehen ist und darin einen kleinen Faden kalten Wassers aufnimmt, der entweder mittelst vieler kleiner Röhren, oder aus einen oder aus mehreren gekrümmten kleineren Röhren von einem Behälter über denselben herab in diese Trichter fällt. Diese Trichter sind an den Röhren so angebracht, daß rings um die lezteren zwischen diesen und dem unteren Theile des Trichters ein kleiner Raum übrig bleibt, durch welchen das Wasser an den Röhren hinabtröpfeln kann. Diese Röhren sind aus Zinn oder Kupfer oder aus verzinntem Kupfer, und die unteren Röhren müssen, obschon man sie horizontal nennt, doch einen geringen Abfall haben, damit der verdichtete Dampf in das unten angebrachte Sammlungs-Gefäß hinabsteigen kann. Die Auszugs-Röhren, sowohl die Hauptröhren, als die Seiten-Arme derselben, können aus Eisen oder Blei, oder aus was immer für einem schiklichen Metalle seyn. Größe, Verhältnisse, Gestalt der Gefäße, welche das Holz enthalten, so wie des Abkühlers, können nach Umständen vorgerichtet werden.

Da Dampfbäder und Dampfheizung bei Wasserbädern allgemein gebraucht werden, und die nöthigen Verhältnisse der Röhren und Kessel zu der Größe des Bades (mit Rüksicht auf das kühlende Medium, dem sie ausgesezt sind) in dieser Hinsicht allgemein bekannt sind, so ist es überflüssig, länger bei denselben zu verweilen. Nur muß man bemerken, daß, wenn alle oder mehrere Gefäße, in welchen das Holz stekt, auf ein Mal gebraucht werden und mit grünem Holze gefüllt sind, das Dampfbad sowohl, als das Wasserbad, dessen man sich hier zur Heizung bedient, schnell abkühlt, indem sehr viel Wärmestoff aus einem solchen Bade von dem grünen Holze eingesogen wird, um den Saft desselben in Dampf zu verwandeln. Die Temperatur eines solchen Bades muß mit einem oder mit mehreren Thermometern mit langen Röhren bestimmt werden, und der obere Theil derselben muß über das steinerne Flöz emporragen. Wenn die Gefäße, in welchen das Holz enthalten ist, in einigen Fällen besser horizontal liegen, so ziehe ich, zur Vermeidung aller Leke, ein Sandbad vor, das mit Dampfröhren