Text-Bild-Ansicht Band 22

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höher im Wasser trägt, als der beste Schwimmer zu schwimmen vermag. Mit etwas Kork mehr kann er zwei bis drei Personen neben sich schwimmend erhalten.

Der Fehler bei den bisherigen Halsbändern aus Kork, in welchen früher auch Hr. Smith verfiel, ist der, daß der Kork über dem Wasser steht, indem er, wenn er mit seiner ganzen Kraft wirken soll, ganz, oder beinahe ganz, in das Wasser eingetaucht seyn muß, weßwegen er auf den Schultern, oder in der möglich weitesten Entfernung vom Kinne angebracht seyn muß, um den Kopf so hoch als möglich über der Oberfläche des Wassers schwimmend zu erhalten. Um diesen Zwek zu erreichen, glaubte man das Kork-Halsband mit Riemen, die unter den Armen durchlaufen, oder über dem Rüken sich kreuzen, und auf der Brust zusammen gebunden werden, befestigen zu müssen. Allein, wenn die Riemen nicht so fest angezogen wurden, daß sie durch ihren Druk lästig sielen, so stieg das Halsband von den Schultern in die Höhe, und der Kopf sank tiefer; der Rand des Halsbandes stand überdieß über dem Wasser empor, und erzeugte, bei einiger Gegenströmung, eine Brandung, die die Wogen in das Gesicht schlagen machte.

Um allen diesen früheren Mängeln abzuhelfen, und zu veranlassen, daß das Halsband, während es auf den Schultern ruht, entweder ganz oder größtentheils im Wasser eingetaucht bleibt, muß es von dem Loche in seiner Mitte an gegen den Rand desselben hin sich schief abdachen, so daß es einer doppelt convexen Linse gleicht.

Fig. 23. zeigt dieses Halsband von rükwärts, mit zwei starken Bändern, die unten an dem Rande desselben fest angenäht sind, und unter rechten Winkeln mit demselben herabhängen. An dem Ende derselben ist ein Querriemen mit einer Schnalle befestigt, der um die Brust läuft, und vorne zusammengeschnallt wird, wie man in Fig. 24. sieht.

Die beiden Bänder, a, und b, in Fig. 23. müssen von solcher Länge seyn, daß, wenn der Querriemen an denselben befestigt ist, derselbe gerade unter den Achselhöhlen zu liegen kommt, wodurch es nun dem Hinteren Rande des Halsbandes unmöglich wird, von den Schultern weg in die Höhe zu steigen.

Ein anderer kleiner Riemen ist vorne an dem unteren Ende des Halsbandes angenäht, und schnallt sich in eine kleine vorne an dem Querriemen angebrachte Schnalle, wodurch der