Text-Bild-Ansicht Band 22

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vordere Rand gleichfalls gehindert wird aufzusteigen. Wenn das Halsband auf diese Weise angelegt wurde, was in einigen Secunden geschehen kann, und die Person, die es trägt, wirft sich in das Wasser, so wird dieselbe darin in aufrechter Stellung schwebend erhalten. Diese Stellung ist aber für jeden, der nicht schwimmen kann, die beste.

Wenn man mit einem solchen Halsbande schwimmen lernen will, so wird während des Schwimmens der Hintere Theil desselben in die Höhe ragen, und der vordere untergetauchte muß daher kräftig genug seyn, um das Individuum schwebend zu erhalten. Die Große dieses Halsbandes muß nothwendig nach Verschiedenheit der Individuen, die es tragen, verschieden seyn. Das Halsband, mit welchem eine Menge Versuche angestellt wurden, und welches zureicht, um ein Individuum von 170 bis 180 Pfd. (13 bis 14 Stone) im Wasser schwebend zu erhalten ist von folgender Größe und Schwere. Es hat ungefähr 16 Zoll im Durchmesser. Der Theil desselben, welcher dem Halse am nächsten liegt, ist drei Zoll dik, und von dieser Stelle aus nimmt es gegen den Rand hin so ab, daß es am lezteren nur mehr einen halben Zoll dik ist. Es wiegt ungefähr drei Pfund. Das Loch für den Durchgang des Kopfes ist oval, weil der Kopf selbst von einer Seite zur anderen schmäler ist, als von rükwärts nach vorne, und folglich dadurch Kork erspart wird, und das Halsband näher an dem Halse anliegt. Der innere Rand des Halsbandes oder der Rand des Loches kann mit etwas Leinwand oder Flanell ausgefüttert seyn, um die Reibung des Korkes auf der Haut zu vermindern.

Ein anderer Rettungs-Apparat, den viele vorziehen, weil er denjenigen, der ihn angezogen hat, höher über dem Wasser empor trägt, als das bloße Halsband, Brust und Rüken schüzt, den Leib im Wasser wärmer hält, und weil man damit leichter schwimmt, ist folgender. Er besteht aus einem Halsbande oder aus einem halben Halsbande, welches an einer Art von Brust- und Rüken-Mieder befestigt ist.

A, B, Fig. 25. ist ein längliches Stük leichten Segeltuches oder starker Leinwand von solcher Länge und Breite, wie der Wuchs des Individuums, welches den Apparat anziehen soll, es fordert. In der Mitte ist eine Oeffnung, durch welche der Kopf durchgestekt wird. A, fällt vorne herab, und reicht soweit, als die Weste; B, hängt auf dem Rüken herab. Auf A, und B, sind