Text-Bild-Ansicht Band 19

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Fig. 18. zeigt einen Keil, a, an einer aufrechten Stange, b, befestigt, der an der Seite eines Schiffes angebracht werden kann. Wenn diese Stange oben mit dem Ende des Balkens einer Dampfmaschine oder einer anderen abwechselnden Kraft (wie die Stange, c, in Fig. 16.) verbunden ist, so wird sie in dem Wasser auf- und niedersteigen, und mit ihren schiefen Flächen abwechselnd gegen dasselbe drüken, und das Schiff in der Richtung, der Basis des Keiles forttreiben.

Eine Abänderung dieser Vorrichtung ist in Fig. 19. dargestellt, in welcher der Keil hohl ist, d.h., zwei schiefe Flächen, a und b, sind mit Klappen oder Flügeln versehen, die sich auswärts öffnen. Der Keil schwingt sich um Zapfen bei, c, und wird durch die Stange, d, auf- und niederbewegt. So, wie der Keil aufsteigt, schließen sich die Klappen oder Flügel der oberen schiefen Flache, a, und bilden einen Widerstand gegen das Wasser, während die Klappen der unteren schiefen Fläche, b, sich öffnen, und das Wasser frei durchfließen lassen. Wie der Keil aber niedersteigt, schließen sich die Klappen der unteren schiefen Flache, b, und bilden einen Widerstand, während die der oberen schiefen Flache sich öffnen, und das Wasser durchlassen.

Eine Abänderung der Anwendung dieser Klappen oder Flügel, als Modification der ersten Vorrichtung, zeigt Fig. 20. In dieser Figur ist, a, ein sich schwingender Heil, der zwischen den Brettern, b und c, auf Zapfen auf- und niedersteigt, indem er mit der Stange, d, verbunden ist, welche mit dem Balken einer Dampfmaschine, oder irgend einer anderen Maschine in Verbindung steht. Wenn der Keil sich hebt, schließen sich die Klappen des oberen Brettes, b, und bilden den Widerstand, gegen welchen das Wasser gepreßt wird, um dadurch die schief treibende Kraft zu erzeugen: die Klappen des unteren Brettes, c, öffnen sich gleichzeitig, und erlauben dem Wasser einzudringen. Wenn der Keil niedergedrükt wird, schließen sich die Flügel des unteren Brettes, und bilden den Widerstand, und die an dem oberen lassen das Wasser herein. Auf diese Weise erhält das Wasser durch die Schwingungen des Keiles, a, wiederholt schiefe Schläge, und das Schiff wird dadurch in entgegengesezter Richtung getrieben.

Fig. 21. zeigt den Grundriß eines Schiffes mit Kegeln, die sich drehen, an den Seiten desselben, aa, sind zwei Kegel, die an ihrer Grundfläche auf dem Rande eines Rades, b, befestigt