Text-Bild-Ansicht Band 19

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sind, dessen Spindel oder Achse in Lagern läuft, die zu jeder Seite des Schiffes hervorragen, c, ist eine Laufrolle auf der Achse des Rades, auf welcher von dem sich drehenden Theile der Dampfmaschine, oder irgend einer anderen Triebkraft her, ein Laufriemen läuft. So wie das Rad, b, sich dreht, laufen die Kegel in dem Wasser: ihre schiefen Flächen, die schief gegen die Flüßigkeit drüken, sollen die Kraft erzeugen, die das Schiff vorwärts treibt: zu beiden Seiten des Schiffes nämlich befindet sich ein solches Rad.

Der Patent-Träger meynt, daß eine abwechselnde Wirkung der Kegel dem Zweke eben so gut entspricht, als die umdrehende, und indem er diese Abänderung der kegelförmigen Treiber anwendet, schlägt er vor, zu jeder Seite des Schiffes nur einen Kegel anzubringen, und denselben an seiner Basis auf einem Schwungarme zu befestigen, oder an irgend einer anderen Vorrichtung, die durch die Dampfmaschine, oder durch irgend eine Triebkraft in Thätigkeit gesezt wird. Wie dieser dann in dem Wasser hin und her geht, wird er, wie ein Fisch-Schweif, einen schiefen Schlag erzeugen, weßwegen er dann diese Vorrichtung fischähnliches Ruder (ichtyodic'oar) nennt.

Den lezten Theil seiner Erfindung nennt er Wasserfall-Treiber (hydropetic propellant). Fig. 22. stellt einen solchen dar Wir können aber aus der Erklärung des Patent-Trägers nicht so klar, wie wir wünschen, einsehen, wie derselbe wirkt. Die Figur stellt ein Fahrzeug im Durchschnitte dar mit einer Wasserröhre, die vom Vordertheile bis zum Hintertheile läuft, a, ist der Punct, wo das Wasser eintritt; es tritt durch eine Klappe ein, steigt auf, läuft durch die Röhre, b, und durch eine andere Klappe nach der Drukpumpe, c. Die Pumpe wird durch Menschen, oder auf irgend eine andere Weise in Bewegung gesezt, und ein Theil des Wassers wird durch den Stämpel in den Pumpen-Stiefel gezogen. Eine unten angebrachte Klappe hindert das Wasser bei dem Niedersteigen des Stämpels in die Röhre, b, zurükzufließen, und zwingt es in der Röhre, d, aufzusteigen, und oben durch eine Mündung in einen schief stehenden Trog, e, zu fließen. Unten an diesem Tröge ist ein gezimmerter Lauf angebracht, in welchem ein Theil eines Eimer-Rades sich bewegt, dessen Eimer sich mit dem Wasser füllen, und so das Wasser drehen, welches dann durch die Röhre, f, abfließt.