Text-Bild-Ansicht Band 19

Bild:
<< vorherige Seite

zwei scharfe schneidende Kanten aus, wovon die eine, welche horizontal schneidet, eine runde Meißel-Schneide, die andere aber, welche senkrecht schneidet, eine Messerschneide hat. Die Form der Stahlplatte, welche diesen Bohrer bildet, läßt diese Kanten nach ihrer Form wezen, und auf jedem gewöhnlichen Schleifsteine schleifen. Die Doke oder der Centralstift (einzeln dargestellt in Fig. 8.) läuft mitten durch die Central-Windungen, und ist in dem Schenkel mittelst einer Schraube befestigt. Das untere Ende dieses Stiftes bildet eine gewöhnliche kegelförmige Holzschraube, die etwas unter den schneidenden Kanten hervorragt, und den Bohrer in das Holz während des Umdrehens bei dem Bohrer hineinzieht.

Fig. 9. zeigt die Stahlplatte im Durchschnitte oder von den Ende her gesehen. Der Patent-Träger nennt die Figur desselben ein gemischtliniges Trapezoid (mixtilinear Trapezoid) bestehend aus zwei gleichen concaven Seiten, und zwei ungleichen parallelen im Verhältnisse voll Vier zu Eins, so daß die krummen Linien gleiche und sehr spizige Winkel mit der längsten geraden bilden.“ Die Breite der Platte muß ungefähr zwei Drittel des Durchmessers des vollendeten Bohrers betragen, und die Dike derselben zwischen den parallellen Seiten ungefähr die Hälfte der Breite der breitesten Seite. Eine Stahlplatte von diesen Dimensionen, lang genug um die Hülse des Bohrers zu bilden, wird an dem Schenkel angeschweißt, und auf folgende Weise um die Doke gewunden.

Fig. 10. stellt die hierzu nöthige Maschine von der Seite dar; Fig. 11. zeigt dieselbe von ihrem Ende gesehen, d.i., die Hintere Platte ist weggenommen, um die Walzen zu zeigen, und die Art, wie sie gegen die Doke wirken, a, ist das Gestell, auf welchem die Endstüke, die die Walzen und die Spindeln tragen, befestigt sind. b, ist die Doke, um welche die Stahlplatte gewunden wird, mit einer passenden spiralförmigen Furche, in welcher die Stahlplatte liegen kann. An dem Ende der Doke befindet sich eine lange Schraube, die in eine Schraubenbüchse, c, am Ende des Hohlcylinders, d, eingreift. Die Doke und die Schraube sind abgenommen von der Maschine, innerhalb des Durchschnittes des Hohlcylinders in Fig. 12. dargestellt.

Am Ende der Achse des Hohlcylinders befindet sich ein Zahnrad, e, welches mittelst einer Kurbel und eines Triebstokes, f, in Bewegung gesezt wird. ggg, sind drei Walzen, welche in Schiebern laufen, die an ihren Enden mit Stellschrauben, hh,