Text-Bild-Ansicht Band 19

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versehen sind. An diesen Walzen befinden sich drei Spindeln, ii, mittelst allgemeinen Gefüges (universal pints) befestigt. Die entgegengesezten Enden dieser Spindeln laufen in Schiebern an dem Endstüke, k, und jede Spindel hat ein Zahnrad, l, an ihrem Ende befestigt, das in den Zahnstok auf der Achse der Trommel eingreift. Eine Stahlplatte, die entweder durch Druk- oder Strekwerke, oder auf andere Weise die obige Form erhielt, wird nun an dem einen Ende verdünnt und mit einem Einschnitte versehen, und dieses verdünnte Ende derselben wird in eine Furche der Doke unter der Klammer, m, eingelassen, und daselbst befestigt, indem man die obere Walze, g, niederläßt, was durch das Umdrehen des Griffes und des oberen Zahnrades, n, geschieht.

Der Hohlcylinder, d, wird nun durch das Umdrehen der Kurbel und des Triebstokes, f, in Umtrieb gesezt, und da die Doke mit demselben durch einen Zahn innenwendig verbunden ist, so dreht sie sich zugleich mit demselben. Da aber die Schraubenbüchse c, die die Doke umfaßt, fest steht, so macht der Schraubengang in der Schraube die Doke in dem Hohlcylinder sich mitschieben, wodurch die Stahlplatte nach und nach in die spiralförmige Furche gelangt, die um die Doke läuft, so wie sie nämlich durch die Walzen, ggg, vorgeschoben wird. Auf diese Art wird die walzenförmige, oder eigentlicher spiralförmige. Hülse des Bohrers gebildet. So wie die Doke fortfahrt sich zu drehen, kommt das vordere Ende der gewundenen Stahlplatte gegen den Fänger, o, der sie in ihrem weiteren Fortschreiten aufhält, und die Doke windet sich selbst, wie sie weiter fort schreitet, aus dem Bohrer heraus.

Nachdem die spiralförmige Hülse des Bohrers auf diese Weise auf der Doke gebildet wurde, bleibt ein gerader walzenförmiger Durchgang durch die Mitte derselben zur Einführung des Central-Leitungsstiftes, Fig. 8. Ehe man aber denselben einführt, muß das Ende der Hülse auf einem Schleifsteine abgeschliffen werden, damit dasselbe die zwei oben erwähnten Schneiden erhält. Aus dem Querdurchschnitte der Platte, Fig. 9., erhellt, daß die Platte eine breite und eine schmale flache Seite hat, die parallel gegen einander stehen, und zwei concave Seiten, die gleich breit sind, und sehr spizige Winkel mit der breiten flachen Seite bilden; daß folglich, wenn die Platte schnekenförmig gewunden ist, und vertical gehalten wird, diese Concavitäten unmittelbar über einander seyn müssen, so daß die Sehnen ihrer Bogen nach