Text-Bild-Ansicht Band 19

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um die Erze in Fluß zu bringen; auch kommt er wohlfeiler, als der Wenlock.

Ueber das Schmelzen der Erze.

9. Fr. In welchem Verhältnisse nimmt man den Pfennig-Stein (Penny-stone) 133) und Spath-Eisenstein (Spar stone): die beiden Sorten von Eisenerzen auf diesem Werke?

Antw. Wir sezen dem Pfennig-Steine ungefähr Ein Zwölftel Spath-Eisenstein zu.

10. Fr. In welchem Verhältnisse wird Kalkstein dazu genommen?

Antw. Ungefähr zehn Zentner Littleshall-Kalkstein; von Wenlock etwas mehr,

11. Fr. Wieviel braucht man Kocks?

Antw. Fünf und vierzig Zentner auf die Tonne Eisen im Durchschnitte.

12. Fr. Wie oft sticht man (number of runnings), und wieviel Metall erhält man in 24 Stunden?

Antw. Zwei Mahl; man erhält sieben Tonnen Eisen, wenn man Schmiede-Gänse (forge-pigs), aber nur sechs, wenn man Schmelz-Gänse macht: dieß hängt jedoch von der Größe des Ofens ab.

13. Fr. Wieviel geröstetes Erz braucht man zu Einer Tonne Eisen?

Antw. Fünf und vierzig Zentner ist die gewöhnliche Rechnung; wir machten aber auch aus zwei und vierzig Zentnern Eine Tonne Eisen.

Ueber die Gänse.

14. Fr. Namen, äußere Kennzeichen und Eigenschaften der Gänse?

Antw. Graue, weiße, glatte, und Honigfladen-Gänse (grey, white, smooth and honeycomb pigs). Die glatten sind sehr stark getrieben (high blown), und dienen zu Guß-Eisen: die Honigfladen-Gänse zu Hammer-Eisen.

15. Fr. Von was für Umständen hängen die Verschiedenheiten an den Gänsen ab?

Antw. Die glatten Gänse bekommen in einer gegebenen Zeit mehr Wind (blast). Mehr kann ich nicht sagen. Es wäre sehr gut für uns, wenn wir diese Frage auf eine genügendere Weise beantworten könnten.

133)

Vermuthlich Bohnen-Erz. A. d. Ueb.