Text-Bild-Ansicht Band 19

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der Wirkung, welche das Rad liefert, einen sehr regelmäßigen Gang befolgen, obwohl die Werthe der Zahlen bis auf die vierte Decimalstelle fortgesezt wurden. Um zu erfahren, ob die auf diese Weise durch Erfahrungen gegebenen Geseze sich denen annäherten, welche die Theorie gab, brauchten wir dazu das sehr einfache und schnelle Mittel der Krummen, und da nach den n°. 4. aufgestellten Formeln die Druke oder Kräfte, P, die auf das Rad wirkten, einem Geseze folgen, welches viel leichter zu prüfen ist, als die Quantitäten der Wirkung, die ihm entsprechen, so nahmen wir diese Druke, oder vielmehr die aufgehobenen Gewichte, die ihnen proportionell sind, als die Ordinaten der Krummen, und als Abscissen die Geschwindigkeiten, oder vielmehr die Zahlen der Umdrehungen des Rades während der Einheit der Zeit.

Um eine hinlängliche Annäherung zu erhalten, stellte man jedes Hundertel der Umdrehung des Rades und jedes Zehntel des Kilogramms des gehobenen Gewichtes, durch zwei Mit. dar; so daß man leicht die Tausendtheile der Umdrehung, und die Hundertel des Kilogrammes erhalten konnte: da die Zahlen der einen wie der anderen unmittelbar durch die Columnen 3 und 7 der Tabelle gegeben waren, war es leicht die Krumme des Gewichtes, BMC, (Fig. 7.) zu construiren, welche dort nur im halben Maßstabe vorgestellt ist.

Diese Krumme unterscheidet sich nicht merklich von einer geraden Linie, außer von der Ordinate angefangen, welche dem Versuche n°. 31. angehört; im ganzen übrigen Reste ihres Laufes betragen die Differenzen, als mehr oder weniger, nicht über 1/2 Millimeter, was nach dem Maßstabe, 25 Grammen gibt: da diese Differenzen nicht das Hundertel der entsprechenden Gewichte betragen, so muß man sie einzig den unausweichlichen Irrthümern der Beobachtungen zuschreiben, und in der That, um sie ganz verschwinden zu machen, reicht es hin, die in der zweiten Columne der Tabelle eingetragenen Zahlen nur um eine Viertel-Secunde zu ändern, was ganz außer den Werthen liegt, welche durch das gebrauchte Instrument sich ergaben. –

23. Da die dargestellte Theorie (n°. 4.), um die Druke, P, die den verschiedenen Geschwindigkeiten, v, des Rades entsprechen, zu berechnen, die Formel

P = 203, 8943 D (Vv) Kil. gibt;

so sieht man, daß das allgemeine Gesez, welches sie anzeigt,